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	<title>Ricochet - der Blog der Villa Stuck</title>
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		<title>Notizen zu einer Weggefährtin</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 11:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Leischwitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hito Steyerl]]></category>

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Am vergangenen Mittwoch schrieb Kai Strittmatter in der Süddeutschen Zeitung über Andrea Wolf, Protagonistin in Hito Steyerls Film &#8220;November&#8221; von 2004 &#8211; dieser hat auch die Ausstellung Steyerls in der Villa Stuck mit beeinflusst.
Seit zwölf Jahren will die Mutter der PKK-Kämpferin Andrea Wolf wissen, wie ihre Tochter starb. Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/Steyerl_Wolf.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-796" title="Steyerl_Wolf" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/09/Steyerl_Wolf.jpg" alt="" width="620" height="465" /></a></p>
<p>Am vergangenen Mittwoch schrieb Kai Strittmatter in der <a href="http://www.sueddeutsche.de">Süddeutschen Zeitung</a> über Andrea Wolf, Protagonistin in Hito Steyerls Film &#8220;November&#8221; von 2004 &#8211; dieser hat auch die Ausstellung Steyerls in der Villa Stuck mit beeinflusst<strong>.</strong></p>
<p><strong><span id="more-797"></span>Seit zwölf Jahren will die Mutter der PKK-Kämpferin Andrea Wolf wissen, wie ihre Tochter starb. Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte hat sie nun einen ersten Erfolg erzielt. </strong></p>
<p><strong>Istanbul </strong>– Die junge Frau ist in den Bergen. Im „wilden Kurdistan“, wie sie selbst anmerkt, im Kampf für ein besseres Morgen. Sie ist Deutsche. 20-Stunden-Märsche, Dreck, Ziegenmelken, Brotbacken und Luftangriffe, Langweile, Tagebuchschreiben. „Bei einem Gefecht haben sich sechs Frauen in die Luft gesprengt“, heißt es einmal im Tagebuch. „Als ihnen die Munition ausging, haben sie es vorgezogen zu sterben, als den türkischen Soldaten in die Hände zu fallen. Gequält, gefoltert und vergewaltigt und wahrscheinlich umgebracht zu werden.“ Der Absatz schließt: „Ich würde auch so handeln.“ Einen Monat später treibt der Gedanke sie erneut um. Ob sie die Handgranate zünden würde? Diesmal steht da: „Ich bin mir nicht so sicher.“</p>
<p>Ronahi rufen die anderen sie. Das ist Kurdisch und heißt „Licht“. Es ist ihr Kampfname. Eigentlich heißt sie Andrea, Andrea Wolf, geboren 1965 in München. „Mach dir keine Sorgen“, schreibt sie in ihrem letzten Brief an die Mutter. „Ich werde nächstes Jahr zurückkommen.“ Andrea Wolf ist 33 Jahre alt, als sie am 23. Oktober 1998 türkischen Soldaten in die Hände fällt. In den Bergen unweit des Van-Sees. Eine Großoffensive der Armee gegen die Kurdische Arbeiterpartei PKK. Der PKK-Trupp, mit dem Andrea Wolf marschiert, wird eingekesselt. Am Ende ist Andrea Wolf tot.</p>
<p>Aber wie starb sie? Überlebende PKKler berichteten nach dem Angriff, Andrea Wolf sei den Soldaten gemeinsam mit anderen lebend in die Hände gefallen. Sie sei gefoltert und dann erschossen worden. Das wäre ein Kriegsverbrechen. Die Türkei bestreitet das. Die Türkei zweifelt sogar den Tod an: Der Leichnam der Münchnerin ist bis heute nicht gefunden worden. Die Freunde der Getöteten in Deutschland und Andreas Mutter Lilo Wolf wollten sich damit nie abfinden. All die Jahre arbeiteten sie an einem Ziel: „Die Ermittlungen müssen wieder aufgenommen werden, schließlich war es Mord“, sagt Lilo Wolf: „Das Militär darf nicht straflos ausgehen.“ Rechtsanwalt Jörg Arnold sagt, es gehe darum, „ein Stück Wahrheit zu erzwingen“.</p>
<p>Nun, zwölf Jahre nach dem Tod, haben sie einen erstaunlichen Erfolg errungen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilte die Türkei wegen Verstoßes gegen die Europäische Menschenrechtskonvention im Falle Andrea Wolf. Für die der Mutter zugefügten „seelischen Leiden“ muss die Türkei eine Entschädigung zahlen.</p>
<p>Konkret beanstanden die Straßburger Richter, die Türkei habe „keine adäquate und effektive Untersuchung“ über das Schicksal Andrea Wolfs geführt. Die Justiz habe weder die an dem Gefecht beteiligten Soldaten befragt noch den Leichnam suchen lassen. Wo sie ermittelt habe, habe sie Widersprüche ignoriert und nur die Aussagen berücksichtigt, „die für eine Einstellung des Verfahrens sprächen.“ Das ist eine kaum verhüllte Umschreibung für: Die Türkei hat vertuscht. „Das Urteil ist eine Ohrfeige für den türkischen Staat“, sagt die Münchner Rechtsanwältin Angelika Lex, die die „Internationale Unabhängige Untersuchungskommission“ (IUK) vertritt, eine private Initiative, die seit Jahren die Aufklärung des Falles betreibt. Der Freiburger Anwalt Jörg Arnold, der in Straßburg die Mutter vertreten hat, spricht von einer „Genugtuung“. Aber es ist nur ein Teilerfolg. Für die vorsätzliche Tötung selbst wollte Straßburg die Türkei nicht verurteilen. Es gebe „legitime Verdachtsmomente“ für die Misshandlung und Hinrichtung Andrea Wolfs, aber die vorgelegten Beweise seien nicht „über jeden Zweifel erhaben“.</p>
<p>Die Zeugen. PKK-Kämpfer sind das, die sich in einem Erdloch versteckt hatten und dort lauschten. Die IUK spürte sie auf und befragte sie. „Die Stimme von Genossin Ronahi war voller Angst. Sie hat geschrien. Sie sprach Deutsch. Ich verstand nicht, was sie sagte, aber ihre Stimme war wütend, wie von jemandem, der starke Schmerzen hat“, heißt es in einer Aussage. Und später: „Sie waren von der Folter übel zugerichtet. Ich sah Genossin Ronahi. Sie war in einem fürchterlichen Zustand. Ihr Hals war voller schwarzer Flecken, wie Würgespuren.“ Mehrere Zeugen berichten von Foltermalen. Der Leichnam sei entkleidet und verstümmelt gewesen. Dorfbewohner begruben die Toten später.</p>
<p>Männergewalt. Ein Thema, das Andrea Wolf in Rage brachte. Sie war früh aktiv in der linken Szene. Hausbesetzungen, Proteste gegen die Atompolitik, später Solidaritätsaktionen für RAF-Häftlinge. Zweimal saß sie im Gefängnis, das erste Mal mit 16. Als die dritte Verhaftung drohte wegen angeblicher Teilnahme an dem RAF-Anschlag auf die Justizanstalt Weiterstadt 1993, tauchte sie unter. „Der Vorwurf war absurd“, sagt die Mutter: „Sie war zu dem Zeitpunkt bei mir in Guatemala.“</p>
<p>Das Verfahren wurde eingestellt. Andrea Wolf setzte sich ab, stieß Ende 1996 zur PKK. „Lernen“ wollte sie dort. Über politische Organisation, über die Befreiung der Frau. Mal jubelte sie in ihrem Tagebuch, sie habe sich „noch nie im Leben so aufgehoben gefühlt“, mal klagte sie über Einsamkeit und darüber, wie man im Krieg abstumpft. Von PKK-Chef Abdullah Öcalan träumte sie: „Ich kenne keinen Mann auf dieser Welt, der ernsthaftes Interesse daran hätte, dass Frauen stark werden. Nur ihn.“</p>
<p>Lilo Wolf, die Mutter, lebt seit fast 25 Jahren in Guatemala. Sie sagt, sie behalte ihre Tochter als „starkes Mädchen“ in Erinnerung. Es fällt ihr schwer, sich immer wieder neu mit dem Tod der Tochter zu beschäftigen. „Ein solches Urteil macht meine Tochter nicht wieder lebendig, aber es ist wichtig für die Zukunft.“ Der Menschenrechtler Oskar Schmid, Mitglied der IUK, sagt, es gehe darum, zu verhindern, dass sich Ähnliches wiederhole: „Mögliche Täter sollen denken: Vielleicht passiert dir morgen nichts und in zehn Jahren nichts. Aber vielleicht in 20 Jahren, da wird deine Tat dich einholen. Eine Unverwundbarkeit auf Lebenszeit, die gibt es nicht mehr.“</p>
<p>Und nun? Rechtsanwalt Jörg Arnold hat Kontakt mit der Staatsanwaltschaft in Frankfurt aufgenommen. Die deutsche Justiz soll wieder ermitteln: „Wir werden neue Beweise beibringen.“ Zeugen, die aus Angst um ihr Leben bislang nur anonym aussagten, wollen sich den Gerichten zu erkennen geben. Ziel ist es, über ein Rechtshilfeersuchen Deutschlands auch die türkische Justiz wieder zum Ermitteln zu bringen.</p>
<p>Mutter Lilo Wolf erzählt vom Grab in München, in dem schon der Vater und der Bruder von Andrea Wolf bestattet sind. Sie wartet nach wie vor auf den Tag, an dem die sterblichen Überreste ihrer Tochter gefunden und nach München überführt werden. „Dass ich das abschließen kann.“</p>
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		<title>Woman Fighter</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 14:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Buhrs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hito Steyerl]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Buhrs]]></category>

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		<description><![CDATA[
RICOCHET#3. Hito Steyerl &#8230; der Katalog ist da und ab in der Villa Stuck erhältlich! Hier schon einmal der Text von Museums-Direktor Michael Buhrs: &#8220;Sage mir, Weib, wie hast du dich erdreisten können,&#8230;
&#8230;dich so übermütig uns entgegen zu werfen und uns, die gewaltigsten Helden der ganzen Erde, zu bekämpfen? Der Wahnsinn muss aus dir gesprochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Hito-Steyerl-Installationsansicht-1.png"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/Hito-Steyerl-Installationsansicht-1.png" alt="" title="Hito Steyerl Installationsansicht 1" width="620" height="403" class="alignnone size-full wp-image-791" /></a></p>
<p>RICOCHET#3. Hito Steyerl &#8230; der Katalog ist da und ab in der Villa Stuck erhältlich! Hier schon einmal der Text von Museums-Direktor Michael Buhrs: &#8220;Sage mir, Weib, wie hast du dich erdreisten können,&#8230;<span id="more-789"></span></p>
<p>&#8230;dich so übermütig uns entgegen zu werfen und uns, die gewaltigsten Helden der ganzen Erde, zu bekämpfen? Der Wahnsinn muss aus dir gesprochen haben.&#8221; So lässt Gustav Schwab in seinen Sagen des klassischen Altertums Achilles vor Penthesilea voll Inbrunst rufen, bevor er ihr mit zwei Stößen in die Brust das Leben nimmt. Penthesilea, Tochter von Ares und Otrere, ist die schöne Königin der Amazonen, und hatte zuvor an der Seite der Trojaner den Tod des Achilles beschworen.</p>
<p>Franz von Stucks Amazonen sind der Inbegriff dessen, wie sich das Fin de Siècle diesen Frauentypus vorstellte: stolz, heroisch, von robuster Weiblichkeit. Selbst die Gestalt einer verwundeten Amazone, die hinter ihrem Schild Schutz sucht, während um sie herum das Schlachtengetümmel tobt, strahlt in begehrenswerter Eleganz. Es wundert nicht, dass Penthesilea, die Königin der Amazonen, nicht nur Heinrich von Kleist zu seinem berühmten Trauerspiel inspirierte, sondern neben Stuck auch anderen Künstlern als Idealvorstellung der Femme fatale diente.</p>
<p>Als stolze Reiterin in einer Kleinplastik aus Bronze (Modell 1897, Guss 1903) ist Stucks schöne Amazone in der dritten Ausstellung der RICOCHET-Reihe zu einer »Woman fighter« geworden. Mit diesem – neuen – Titel hat Hito Steyerl die Arbeit aus der Sammlung des Museums Villa Stuck in ihre Ausstellung einbezogen – die erste Münchner Einzelausstellung der Künstlerin.</p>
<p>Seit Jahren setzt sich Steyerl in Theorie und Praxis erfolgreich mit gesellschaftspolitischen Prozessen auseinander, agiert an der Schnittstelle von Film und Bildender Kunst. Sie verarbeitet Elemente des Dokumentarfilms, der experimentellen Filmpraxis und der Videokunst zu filmischen Analysen der Gegenwart. Dieses filmische Instrumentarium wird bisweilen um den Bereich der Installation erweitert oder erstreckt sich in den öffentlichen Bereich, wie anlässlich iner Ausstellung in der Kulturhauptstadt Linz 2009.</p>
<p>Nach einer Präsentation im Neuen Berliner Kunstverein 2009 ist die Einzelausstellung im Museum Villa Stuck die zweite der Künstlerin und Filmemacherin in einer deutschen Institution. Steyerl stellte ihre Arbeiten bereits unter anderem bei der 3. Berlin Biennale (2004), der Manifesta 5 (2004), der documenta 12 (2007) oder der Shanghai Biennale (2008) vor. Aktuell und parallel zur Ausstellung in München zeigt das Henie Onstad Kunstsenter in Oslo eine Auswahl von Steyerls Arbeiten.</p>
<p>Montage und De-Montage stehen sich als Grundprinzipien in den Arbeiten Hito Steyerls gegenüber, die für die Präsentation in der Villa Stuck ausgewählt wurden. <em>November</em>, der Film über Steyerls Freundin, Andrea Wolf, die sich in den 1990er Jahren als Kämpferin der PKK anschloss und 1998 in der Osttürkei getötet wurde, steht als feministische Martial-Arts-Collage für die filmische Montage von Exploitation-Kino, Territorialpolitik und Geschlechterforschung.</p>
<p><em>In The War According to Ebay </em>dagegen demontiert Steyerl die digitalen Wasserzeichen, die Fotos aus dem Zweiten Weltkrieg auf eBay zum Schutz vor illegalem Download und um besonders grausame Szenen zu verschleiern von den Anbietern hinzugefügt werden, von ebendiesen Fotos. Die Wasserzeichen verweisen als abstrakte Zeichen auf die Leerstelle, das eigentliche Foto, das als Teil des weltumspannenden eBay-Marktes Teil eines historischen Archivs wird, in dem die Gräueltaten von Soldaten ebenso wie der scheinbar routinemäßige Kriegsalltag zu erwerben sind. So untersucht die Künstlerin die Wahrnehmung der Ereignisse unter den Bedingungen der globalen Kommerzialisierung.</p>
<p>Ein spezielles Augenmerk richtete die Künstlerin bei der Auswahl der Fotografien für die Ausstellung auf das Thema der Flintenweiber. So sind alle ausgestellten Arbeiten Wasserzeichen von Fotografien, die Bezug nehmen auf Frauen im Waffendienst. Ursprünglich wurde der Begriff Flintenweiber für Soldatinnen der russischen Armee verwendet, die im Widerstand gegen die deutschen Besatzungstruppen agierten und so von den deutschen Soldaten genannt wurden.</p>
<p>Der Begriff Flintenweiber lebt jedoch weiter, geht ein in die Populärkultur, dient als deutscher Filmtitel für den amerikanischen Frauenwestern The Dalton Girls von 1957 und gibt einem Frauen-Schützenverein in Essen den Namen. &#8220;2 Fotos russische Flintenweiber / Partisan&#8221;, &#8220;Flintenweib-Abschreckende-Bewohner-verlaust-lumpig&#8221;, &#8220;Foto Flintenweib, Мать, Matka, Babuschka in dt. Uniform&#8221;, &#8220;FOTO – FLINTENWEIB – Gefangen Genommene Russin !!!&#8221;, &#8220;Gefangener Soldat mit Verletzten Flintenweib ?&#8221;, &#8220;Russische Gefangene POW Frauen Flintenweib&#8221;, so waren die Fotografien verschlagwortet und angeboten worden, die Hito Steyerl für die Arbeit The War According to Ebay recherierte und für die Präsentation in der Villa Stuck auswählte.</p>
<p>Mit <em>November </em>und <em>The War According to Ebay</em> entwirft Steyerl ein faszinierendes Panorama, in dessen Zentrum eine Frage steht, die erst in jüngster Zeit die Forschung tiefgreifender interessiert, nämlich die Kategorie Geschlecht innerhalb der Kriegs- und Terrorismusforschung bzw. die Rolle der Frau in Krieg und Terrorismus. So schließt sich der Kreis mit Penthesilea, der Amazonenkönigin, am Beginn dieser kurzen Einführung. Ein Kreis, den Hito Steyerl in ihrer Ausstellung für die Reihe RICOCHET präzise definiert. &#8220;Travelling icons&#8221;, &#8220;travelling images&#8221;, &#8220;reisende Ikonen&#8221; und &#8220;reisende Bilder&#8221;, die durch Zeiten und Kulturen wandern, in unterschiedlichen, auch politischen Kontexten neu aufgeladen und neu definiert werden, mit diesen Begriffen bezeichnet Steyerl, was mit dem Konterfei von Andrea Wolf in November geschieht. In ihrer Ausstellung nimmt sie uns mit auf diese Reise, doch setzt das voraus, dass wir dieser Migration der Bilder mit offenen Augen begegnen.</p>
<p><em>Mein herzlicher Dank gilt Hito Steyerl für die sehr offene und professionelle Zusammenarbeit. Mein Dank gilt weiterhin Hito Steyerls Assistentin Yeliz Palak für Ihre Mitarbeit in der Vorbereitung der Ausstellung. Die Ausstellung wird vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds im Rahmen des Wiener Impulsprogramms für Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften gefördert.</p>
<p>RICOCHET geht in die zweite Halbzeit, Cris Koch und Samantha Dietmar haben den Ausstellungsreigen auf höchst unterschiedliche Art und Weise erfolgreich eröffnet. Mein Dank gilt den RICOCHET-Kuratorinnen, Anne Marr, Sabine Schmid und Verena Hein, für das anhaltende Engagement. </p>
<p>Der vorliegende Band, wie auch alle anderen der Reihe RICOCHET, erscheint in der Edition Young Art des<a href="http://www.kerberverlag.com/"> Kerber Verlags </a>und wird von Verena Hein betreut, ihr wie auch den Lektorinnen Stefanie Adam und Sarah Trenker sowie Bram Opstelten, verantwortlich für die Übersetzung der Texte, danke ich sehr für die Mitarbeit. Gewohnt sensibel und individuell zeichnen für die grafische Gestaltung <em><a href="http://www.normal-industries.com/">normal industries</a></em>, Petra Kottmair und Jonathan Wood, verantwortlich.</p>
<p>Ich bedanke mich bei Andreas Ströhl, Leiter des <a href="http://www.filmfest-muenchen.de">Filmfests München</a>, für seine Mitwirkung an einem Künstlergespräch mit Hito Steyerl sowie bei Bernhard Schneider für die Betreuung der Veranstaltungen und Pressearbeit. In der Zwischenzeit bestens eingespielt ist die Zusammenarbeit mit unseren Medienpartnern <a href="http://www.br-online.de/bayern2/zuendfunk/">ZÜNDFUNK</a>, dem Szenemagazin auf Bayern 2, und <a href="http://www.mucbook.de">mucbook.de</a>, dem München-Blog, denen ich für die sehr gute Kooperation herzlich danke. Michael Buhrs&#8221;</em></p>
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		<title>Hito Steyerl zum Hören</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 14:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hito Steyerl]]></category>
		<category><![CDATA[présentation]]></category>
		<category><![CDATA[Zündfunk]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Zündfunk hat die Künstlerin Hito Steyerl interviewt. Schon zwei Mal: Wir servieren hier mit besten Dank an den Medienpartner Zündfunk nochmal beide Beiträge zum Nachhören. 
Zum einen gibt es ein aktuelles Porträt der Filmemacherin anlässlich ihrer Ausstellung in der Villa Stuck: Franziska Schwarz über die Kontrolle und das Missverstehen von Bildern, über Hito Steyerls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/hito.jpg"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/08/hito.jpg" alt="" title="hito" width="620" height="149" class="alignnone size-full wp-image-782" /></a></p>
<p>Der Zündfunk hat die Künstlerin Hito Steyerl interviewt. Schon zwei Mal: Wir servieren hier mit besten Dank an den <a href="http://www.zuendfunk.de">Medienpartner Zündfunk</a> nochmal beide Beiträge zum Nachhören. <span id="more-780"></span></p>
<p>Zum einen gibt es ein aktuelles Porträt der Filmemacherin anlässlich ihrer Ausstellung in der Villa Stuck: Franziska Schwarz über die Kontrolle und das Missverstehen von Bildern, über Hito Steyerls Ebay-Projekt und die Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion. </p>
<p><a href="http://www.br-online.de/bayern2/zuendfunk/zuendfunk-audio-hito-steyerl-ID1279719754123.xml">Hier anklicken, dann geht es zum Podcast. </a></p>
<p>Und dann haben wir für Genießer noch fast eine ganze Stunde Künstlergespräch mit Hito Steyerl &#8211; genau genommen 56.23 Minuten &#8211; über Dokumentarismus in der Kunst. Ein Mitschnitt der Sendung &#8220;Artmix&#8221; vom 31. Juli 2009, moderiert von Julian Doepp für den Zündfunk. </p>
<p><a href="http://www.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2009_08/2009_08_03_11_48_40_artmixgesprch_mithitosteyerl_3_a.mp3">Hier klicken und in Ruhe anhören. </a></p>
<p>22. Juli bis 26.September<br />
Ricochet#3. Hito Steyerl<br />
Ausstellung<br />
Villa Stuck<br />
4 Euro/ 2 Euro ermäßigt</p>
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		<title>Ricochet #3 &#8211; Hito Steyerl &#8211; Die Eröffnung</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 16:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hito Steyerl]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Ricochet #3]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="620" height="485"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XJN0amolxKQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/XJN0amolxKQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="620" height="485"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wie die Fiktion neue Realität generiert&#8221;</title>
		<link>http://www.villastuck-blog.de/?p=753</link>
		<comments>http://www.villastuck-blog.de/?p=753#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 13:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hito Steyerl]]></category>
		<category><![CDATA[discussion]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[
Alles fertig. Ricochet #3 in der Villa Stuck kann beginnen. Kurz vor der Eröffnung am Mittwoch konnten wir noch mit Hito Steyerl über ihre Arbeit reden, über Fakten und Fiktion, Copy und Paste, den Wunsch nach einem anderen Leben, warum Franz von Stuck das Copyright verletzte  &#8211; und wie ihr Urgroßvater als Roter Matrose möglicherweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Hito-Steyerl-Installationsansicht-2.png"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Hito-Steyerl-Installationsansicht-2.png" alt="" title="Hito Steyerl Installationsansicht 2" width="620" height="413" class="alignnone size-full wp-image-771" /></a></p>
<p>Alles fertig. Ricochet #3 in der Villa Stuck kann beginnen. Kurz vor der Eröffnung am Mittwoch konnten wir noch mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hito_Steyerl ">Hito Steyerl </a>über ihre Arbeit reden, über Fakten und Fiktion, Copy und Paste, den Wunsch nach einem anderen Leben, warum Franz von Stuck das Copyright verletzte  &#8211; und wie ihr Urgroßvater als Roter Matrose möglicherweise die Villa stürmte. <span id="more-753"></span></p>
<p><strong>Wenn man Artikel über Dich heraussucht, kann man da von einer deutschen, einer österreichischen, einer deutsch-japanischen, einer amerikanischen Künstlerin lesen&#8230;</strong></p>
<p><strong>Hito Steyerl: </strong>Ach, die Journalisten sollen aufgeben. Ich hab noch viel bessere: Ich war schon italienisch, türkisch, chinesisch. Es gibt kaum eine Kombination, die nicht auf mich angewendet wurde.</p>
<p><strong>Das zeichnet Deinen Weg als Künstlerin nach. </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Ich wollte schon einmal eine Arbeit machen, in der diese nationalen Bezeichnungen nur als Tags nebeneinander aufgelistet werden. Es wird ja tatsächlich in Museen auf den kleinen Schildern neben den Bildern die nationale Herkunft des Künstlers angegeben. Das ist doch wahnsinnig.</p>
<p><strong>Weil diese Konstrukte, die Außenstehende oft bemühen, keine Rolle mehr spielen? </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Was soll ich dazu sagen? Ich glaube, das sind Konzepte, die aus eine Welt stammen, die es natürlich immer noch gibt, die auch immer noch wichtig ist, die aber mit der Lebensrealität von sehr vielen Menschen nichts mehr zu tun hat.</p>
<p><strong>Du bist in München geboren. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Das ist ein Faktum, aber ich glaube nicht, dass das in meinen letzten Arbeiten eine Rolle gespielt hat. Ich wohne ja schon lange nicht mehr hier. Aber als ich jetzt wieder hier war, habe ich mich an den Fassbinder Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bEx9MqfD6eA">„Angst essen Seele auf“ </a>erinnert. Weil ich genau in diesem Viertel, zu dieser Zeit, unter diesen Umständen aufgewachsen bin, wie es der Film zeigt. Dieser Film fasst vielleicht am besten mein Verhältnis zu München zusammen. Das ist ein Spielfilm, ein unrealistischer Spielfilm, eine komplett fantastische Fiktionalisierung des Gegebenen. Und deshalb akzeptiere ich es als prägend.</p>
<p><strong>Hast Du eine Beziehung zu diesem Haus, zur Villa Stuck? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Was mich an diesem Haus interessiert hat, ist eine Phantasie, das kann ich nicht belegen. Aber meine biographische Phantasie war eben, dass mein Urgroßvater, Franz Xaver Karmann, unter den etwa zwanzig Roten Matrosen war, die während der Münchner Räterevolution dieses Haus gestürmt und Herrn Stuck verhaftet haben. Das kann man zwar nicht beweisen, aber nachdem er damals Roter Matrose war, ist das der Moment für mich, anzufangen, mich mit dem Haus zu beschäftigen.</p>
<p><strong>Wir sitzen hier im ersten Raum der Ausstellung. Helle Bildkästen mit abstrakten, farbigen Markierungen darauf&#8230; </strong></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Hito-Steyerl-Installationsansicht-1.png"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Hito-Steyerl-Installationsansicht-1.png" alt="" title="Hito Steyerl Installationsansicht 1" width="620" height="403" class="alignnone size-full wp-image-772" /></a></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Was man hier sieht, sind die Kopierzeichen, die von Verkäufern auf Fotos gemacht werden, um sie dann auf Ebay zu verkaufen. Die Fotos zeigen im Originalzustand Szenen aus dem Zweiten Weltkrieg, die von deutschen Soldaten aufgenommen wurden. Da ist alles Mögliche zu sehen, aber hauptsächlich Kriegsverbrechen, militärische Szenen. Für diese Ausstellung hab ich versucht, auch im Hinblick auf die anderen Arbeiten, mich hauptsächlich auf Darstellungen von gefangenen sowjetischen Soldatinnen zu konzentrieren, die auf Ebay unter der Bezeichnung „Flintenweiber“ angeboten oder angepriesen werden. Denn in allen drei Arbeiten geht es ganz zentral um kämpfende Frauen und darum, wie ihr Bild zu einer Ikone wird, zu einer Ikone des Hasses, zu einer der Anbetung oder auch der Sexualisierung. All diese Aspekte sind vorhanden.</p>
<p><strong>Cris Koch, der erste Künstler in der Ricochet-Reihe, <a href="http://www.villastuck-blog.de/?p=312">hat mir erzählt</a>, dass er einen sehr intuitiven Ansatz verfolgt, er hat immer von einem Flow gesprochen, in den er beim Malen kommt. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Ich hab einen anderen Ansatz, aber es ist nicht so, dass mein Ansatz nicht emotional ist.</p>
<p><strong>In welchem Verhältnis stehen denn für Dich Theorie und Praxis? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Es sind zwei verschiedene Handwerkszeuge, um ähnliche Sachverhalte zu betrachten. Sie sind komplett verschieden und ich versuche, sie auch so verschieden wie möglich zu halten. Ich schreibe nicht über meine Sachen. Aber ich schreibe Texte über die Sachverhalte, mit denen ich mich auch in meiner Arbeit beschäftigte. Das baut schon aufeinander auf. Oder präziser: das baut gegeneinander auf.</p>
<p><strong>Dir geht es ja sehr stark um die Überlappung von Fiktion und Fakten. Könntest Du das vielleicht anhand eines der hier ausgestellten Werke etwas genauer erklären. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Eine Szene aus dem Film <em>November </em>als Beispiel: Die hat mit dem Rest des Films eigentlich gar nichts zu tun, aber sie beschreibt das Verhältnis ganz gut. Am Schluss des Films führe ich ein Interview mit einem Mann, der selbst in den siebziger Jahren Mitglied einer Stadtguerilla-Organisation war. Der erzählt mir, dass sie immer ins Kino gegangen sind damals und sich Filme angeschaut haben, um sich in den Filmen Anleitungen für ihre Entführungen zu holen. Da gab es zum Beispiel einen Film von Costa-Gavras, <em>State of Siege</em>, der hat sie beeinflusst, der hat aber auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patty_Hearst">reale Entführung von Patty Hearst </a>beeinflusst. Alle haben versucht, das im Film gesehene nachzumachen, haben aber nicht berücksichtigt, dass das natürlich Fiktion ist und Fehler darin sind. Und als sie versucht haben, das in der Realität umzusetzen, sind sie an diesen Fehlern gescheitert. Das interessiert mich. Wie die Fiktionen nicht ein verschobenes Abbild der Realität ist, sondern wie die Fiktion selber neue Realität generiert.</p>
<p><strong>Ist das bei Erinnerung nicht ähnlich? Erinnerung ist doch kein Fenster in die Vergangenheit, sondern ein Spiegel, der uns selbst zeigt. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Erinnerung setzt jemanden voraus, der etwas erinnert, das heißt, etwas von außen nach innen holt, setzt ein Subjekt als Fokus voraus oder mehrere Subjekte. Ohne das kommt keine Erinnerung aus.</p>
<p><strong>Du erinnerst Dich ja in <em>November </em>an Deine beste Freundin, damals in München. Wie machst Du denn dem Betrachter deutlich, dass Du nicht diejenige bist, die die einzige Wahrheit über die damaligen Ereignisse erzählt.</strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Das spielt natürlich eine wichtige Rolle. Ich versuche das zum einen dadurch, dass ich es vermeide, ein Porträt dieser Person zu zeigen. Ich versuche vielmehr, nur die Bilder nachzuvollziehen, die von ihr gemacht wurden. Und zum anderen, indem ich als jemand auftauche, der in die Ereignisse verwickelt wird. Und von der dann selbst Bilder gemacht werden. Zum Beispiel als kurdische Demonstrantin.</p>
<p><strong>Das wäre dann ein weiterer dieser nationalen Tags. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Ja, genau. Ich bin da plötzlich als Kurdin in einer <em>Arte</em>-Dokumentation zu sehen, in die ich durch Zufall hineingeraten bin, während der Dreharbeiten. Der sonore Fernsehsprecher-Kommentar erzählt da gerade, dass die Kurden demonstrieren und da laufe ich dann plötzlich vorbei. Ich habe nicht die Kontrolle in diesem Film. Ich versuche Bilder zu verstehen, die missverstanden werden &#8211; und werde dabei selbst zu einem Missverständnis.</p>
<p><strong>Warum werden denn Bilder immer noch so oft missverstanden? Warum suchen die Menschen in den Bildern immer noch die Wahrheit. Warum wollen sie da belogen werden? Warum muss es Künstler geben, die darauf hinweisen, dass es eben nicht die Wahrheit ist, die Bilder zeigen? </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Das weiß ich nicht. Das ist eine gute Frage. Wollen sie belogen werden? Ich bin gar nicht sicher. Ich glaube, die meisten wissen schon, dass das nicht stimmt.</p>
<p><strong>Aber die Lüge liegt immer offen da und die Menschen wollen sie doch als die Wahrheit nehmen. </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Das ist der Grund, warum ich in vielen Arbeiten mit dem Schrott aus der Populärkultur arbeite. Weil darin das Begehren so stark kondensiert ist. Dieser Wunsch nach einem anderen Leben. In dieser verschobenen oder vielleicht auch unkenntlichen Version von sich selber. Aber die Hoffnung auf ein anderes Leben liegt da so stark drin, in der schnulzigsten Soap-Opera, wahrscheinlich sogar in diesen Reality-Games im Internet. Es geht darum, ein anderes Leben zu haben. Und dieses Begehren ist wichtig, ist etwas Schönes, ist etwas, das ich respektiere und eine Kraft, mit der ich arbeite. Aber natürlich, die Art, in der diese Bilder zirkulieren, in der sie vermarktet werden, in der sie die Menschen zurichten, die ist unerträglich. Obwohl: Ich bin eigentlich kein Kulturpessimist.</p>
<p><strong>Es gibt also diese zwei Seiten? Das Begehren, das wichtig ist, das aber auch dazu führt, dass alle belogen werden und sich zurichten lassen? </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Ja.</p>
<p><strong>Die Aufklärung&#8230;</strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Die Aufklärung gibt es nicht mehr. Es ist die Frage ob man es schafft, dieses Begehren in eine andere Richtung zu lenken. Aber das alte Konzept der Aufklärung ist ja das: Wir sagen jetzt den Leuten, das stimmt alles nicht und dann hört ihr Begehren auf. Das ist völliger Schwachsinn. Das hört so lange nicht auf, bis es etwas Besseres gibt. Es ist also eher die Frage, wie man mit dem Begehren anders arbeiten kann.</p>
<p><strong>Was wäre dieses Bessere? Kann man das definieren? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Nein.</p>
<p><strong>Kann man es versuchen? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Kann man, aber dabei kann man immer nur scheitern. Aber der Versuch ist wichtig.</p>
<p><strong>Was macht denn dieses Mehr an Bildern, zum Beispiel im Internet, mit den Menschen. Ist das eine demokratisiertere Form von Bildrezeption, demokratischer als sie es war, als es zum Beispiel nur drei Programme im deutschen Fernsehen gab? </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Grundsätzlich ist es einfach mehr. Es ist für mich toll. Endlich gibt es alles was ich will. Das ist wunderbar. Es muss aber nicht wunderbar sein. Das kann genauso bescheuert sein oder verdummend. Das Medium ist komplett unschuldig. Es kommt darauf an, was die Menschen damit machen.</p>
<p><strong>Was hat es denn mit dem dritten hier gezeigten Werk, &#8220;Woman fighter&#8221; auf sich. </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Das ist diese kleine Statuette von Stuck, die ich einfach umbenenne. Es gibt ja auch einen zweiten Strang durch meine Arbeiten. Der Strang der Appropriation und des Copyrights. Wem gehören Bilder? Wer eignet sie an? Wie funktionieren diese Aneignungen? Wer deutet die Bilder, wer baut sie in welche Narrationen ein. Und bei Stuck ist ja lustig, dass ich zwar diese Statue aneigne, aber Stuck selber, und das wird ja in dem gleichen Raum hier gezeigt, auch Rips gemacht hat von anderen Statuen. Nebenan steht die kapitolinische Wölfin (Foto oben), die ja auch nichts anderes ist als copy und paste. Nur das wird dann nicht Copyright-Verletzung genannt, sondern Genietum oder so. Dabei folgt es der selben Linie.</p>
<p><strong>Wo ist denn der Ursprung dieser Linie? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Weiß ich nicht. Wahrscheinlich bei der ersten künstlerischen Äußerung. Das gab schon bei den Höhlenzeichnungen. Die durften ja nicht kopiert werden. Aber dann ist eine Gruppe ausgezogen und hat die in der nächsten Höhle wieder an die Wand gemalt, hatte aber den Inhalt nicht verstanden und hat dann komplett falsche Riten aufgeführt.</p>
<p><strong>Steckt da auch der Anspruch auf Neuheit drin? </strong></p>
<p><strong>Steyerl:</strong> Nicht jede Aneignung ist eine Neuerung. Aber das kann schon passieren. In hohem Grade. Das ist zwar jetzt ein ausgeleiertes Beispiel aber dennoch: Die Appropriation Art. Da hat Sherrie Levine in den achtziger Jahren einfach die Walker Evans Fotos genauso wie sie waren wieder aufgenommen, aber damit den Fokus auf etwas ganz anderes gelegt. Darauf, wie Kunst mit Autorennamen verbunden wird, was für eine Art von männlich dominierter Kunstgeschichte sich da schreibt. Sie hat nichts gemacht, außer das abzufotografieren. Aber das war eine große Neuerung. Es kommt auf den Kontext an, ob es etwas Neues ist. Und man kann durch Wiederholung natürlich auch Dinge schlechter machen.</p>
<p><strong>Ist zu dem Zitathaften der Kunst ein Weiter vorstellbar. Im Sinne einer neuen Kunstrichtung? </strong></p>
<p><strong>Steyerl: </strong>Wir sehen doch ständig neue Kunstrichtungen entstehen. Da mache ich mir keine Sorgen. Auch wenn es so oft heißt: Man hat Angst um das Bestehende, es gibt so viele Bilder, alle kopieren voneinander, es passiert nichts Neues, das ist außerdem solipsistisch, man dreht sich immer in dieser Welt von Bildern. Nein. Ich glaube, dass diese Welt von Bildern, diese unendlich vielen Bilder, die da sind: das ist unsere Realität. Das ist die<br />
neue Natur, wenn man so will. <a href="http://www.google.de/images?q=Caspar%20David%20Friedrich&#038;rlz=1I7SKPB_de&#038;um=1&#038;ie=UTF-8&#038;source=og&#038;sa=N&#038;hl=de&#038;tab=wi">Caspar David Friedrich </a>hat Wolken gemalt und Eisschollen.<br />
Und heute türmen sich auf Google ähnliche Trümmerschollenfelder aus digitalen Bildern. Wenn man Google-Images anklickt, dann hat man ähnliche Bilderscherbenhaufen, die sich fantastisch ineinanderkeilen. Es dauert natürlich eine Weile, bis sich in so einer Situation künstlerische Strategien bilden, aber dieser Bereich hat überhaupt nichts Sekundäres, es ist eine primäre Realität: die Welt der Bilder.</p>
<p><strong>Ricochet #3 </strong><br />
<strong>Hito Steyerl </strong><br />
22.07. bis 26.09. 2010</p>
<p>Mittwoch, 21. Juli 2010, 18.00 Uhr<br />
Hito Steyerl im Gespräch mit Andreas Ströhl (Filmfest München)</p>
<p>Im Rahmen der Reihe »Ricochet« präsentiert das Museum Villa Stuck einen Artist`s talk von Andreas Ströhl und Hito Steyerl zur Eröffnung ihrer ersten Einzelausstellung in München.</p>
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		<title>Fränzchen im Web: Visuelle Tagebücher (Teil 8: Mateen)</title>
		<link>http://www.villastuck-blog.de/?p=686</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 10:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Samantha Dietmar]]></category>
		<category><![CDATA[présentation]]></category>
		<category><![CDATA[Fränzchen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die letzte Folge aus der Fränzchen-Reihe zeigt das Foto-Tagebuch von Mateen. Mit dabei: Marsupilami-Stilleben, Lieblingsbuch und Lieblingsspiel. 
&#8220;Mateen hat sich selbst stark in den Fokus genommen und tollerweise auch daheim fotografiert und gewährt uns Einblick in das, was er am liebsten mag&#8221;, schwärmt Workshopleiterin Nora Frohmann. Pragmatismus und Talent beweist er auch in der ungewöhnlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Mateen08_620.jpg"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Mateen08_620.jpg" alt="" title="Mateen08_620" width="620" height="465" class="alignnone size-full wp-image-736" /></a></p>
<p>Die letzte Folge aus der Fränzchen-Reihe zeigt das Foto-Tagebuch von Mateen. Mit dabei: Marsupilami-Stilleben, Lieblingsbuch und Lieblingsspiel. <span id="more-686"></span></p>
<p>&#8220;Mateen hat sich selbst stark in den Fokus genommen und tollerweise auch daheim fotografiert und gewährt uns Einblick in das, was er am liebsten mag&#8221;, schwärmt Workshopleiterin Nora Frohmann. Pragmatismus und Talent beweist er auch in der ungewöhnlichen Bild-Text-Stilform.</p>
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<p><em>Zum Abschluss noch mal die Frage an Nora Frohmann:</em></p>
<p><strong>Wie bist Du auf die Idee mit den Fotoalben gekommen?</strong></p>
<p>Nora Frohmann: “Samantha nennt ihre Ausstellung ja selbst ein visuelles Tagebuch. Ich wollte den Kindern zeigen, dass Erinnerung nicht nur schriftlich funktioniert. Vor allem auch, dass Bilder das Potential haben, dass sich der Betrachter und die Betrachterin selbst noch einen Teil dazu denken können.</p>
<p>Mir war es auch wichtig, den Kindern zu zeigen, dass für verschiedene Menschen verschiedenes wichtig/(be)merkenswert ist. Weil man Bilder mit unterschiedlichstem “Hintergrund” sieht, was wiederum deren Wahrnehmung beeinflusst.</p>
<p>Unser Tagebuch sollte auch eine Sammlung an Festgehaltenem werden. Bemerkenswertes, was einem selbst wichtig ist, was aber auch für andere von Bedeutung sein könnte.”</p>
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		<title>Fränzchen im Web: Visuelle Tagebücher (Teil 7: Adam)</title>
		<link>http://www.villastuck-blog.de/?p=660</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 10:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[présentation]]></category>
		<category><![CDATA[Fränzchen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Fotografin Nora Frohmann nahm mit den Kindern im Fränzchen-Workshop zur Reihe Ricochet das Museum und sein Umfeld in den Fokus. Im vorletzten Teil der spannenden Ergebnisse: Adam.

Schönes Museum, schönes München: Adam hat eher die Postkartenmotive im Blick gehabt.
Mehr über das Wie und Warum des Workshops aus der Reihe Ricochet steht hier.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Adam08_620.jpg"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Adam08_620.jpg" alt="" title="Adam08_620" width="620" height="465" class="alignnone size-full wp-image-730" /></a></p>
<p>Fotografin Nora Frohmann nahm mit den Kindern im Fränzchen-Workshop zur Reihe Ricochet das Museum und sein Umfeld in den Fokus. Im vorletzten Teil der spannenden Ergebnisse: Adam.<br />
<span id="more-660"></span></p>
<p>Schönes Museum, schönes München: Adam hat eher die Postkartenmotive im Blick gehabt.</p>
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<p>Mehr über das <a href="http://www.villastuck-blog.de/?p=666">Wie und Warum des Workshops aus der Reihe Ricochet steht hier.</a></p>
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		<title>Fränzchen im Web: Visuelle Tagebücher (Teil 6: Lino)</title>
		<link>http://www.villastuck-blog.de/?p=678</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 10:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Samantha Dietmar]]></category>
		<category><![CDATA[présentation]]></category>
		<category><![CDATA[Fränzchen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die nächste Folge der Fotos aus dem Fränzchen-Workshop. Heute Lino, ein Junge, der das Datenvolumen von Speichermedien gerne bis aufs letzte Byte ausnutzt. Und mit einem Hang zur experimentellen People-Fotografie. Sehenswert! 
Folge 6 von 8:
&#8220;Lino hat schier unendlich viel fotografiert, vor allem uns&#8221;, erinnert sich Workshop-Leiterin Nora Frohmann. &#8220;Er und sein Bruder haben viel mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Lino01_620.jpg"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Lino01_620.jpg" alt="" title="Lino01_620" width="620" height="465" class="alignnone size-full wp-image-726" /></a></p>
<p>Die nächste Folge der Fotos aus dem Fränzchen-Workshop. Heute Lino, ein Junge, der das Datenvolumen von Speichermedien gerne bis aufs letzte Byte ausnutzt. Und mit einem Hang zur experimentellen People-Fotografie. Sehenswert! <span id="more-678"></span></p>
<p>Folge 6 von 8:<br />
&#8220;Lino hat schier unendlich viel fotografiert, vor allem uns&#8221;, erinnert sich Workshop-Leiterin Nora Frohmann. &#8220;Er und sein Bruder haben viel mit Bewegungen und Unschärfen experimentiert.&#8221;</p>
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<p>Alles über das <a href="http://www.villastuck-blog.de/?p=666">Wie und Warum des Workshops aus der Reihe Ricochet steht hier.</a></p>
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		<title>Raum für Hito Steyerl</title>
		<link>http://www.villastuck-blog.de/?p=735</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 22:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hito Steyerl]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein leerer Raum. Ein Raum voller Möglichkeiten. Bis vor wenigen Tagen hingen hier noch die Fotographien von Samantha Dietmar. Ricoquet #2 ist zu Ende. 
Doch Ricochet #3 lässt nicht mehr lange auf sich warten.  
Vom 22. Juli bis 26. September wird die in München geborene Filmemacherin und Autorin Hito Steyerl diesen Raum besetzten. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/leer.png"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/leer.png" alt="" title="leer" width="620" height="465" class="alignnone size-full wp-image-734" /></a></p>
<p>Ein leerer Raum. Ein Raum voller Möglichkeiten. Bis vor wenigen Tagen hingen hier noch die Fotographien von Samantha Dietmar. Ricoquet #2 ist zu Ende. </p>
<p>Doch Ricochet #3 lässt nicht mehr lange auf sich warten.  <span id="more-735"></span></p>
<p>Vom 22. Juli bis 26. September wird die in München geborene Filmemacherin und Autorin Hito Steyerl diesen Raum besetzten. Ein Raum voller Möglichkeiten, auch für Kurator Michael Buhrs. Mehr dazu bald hier im Blog. </p>
<p>Zur Eröffnung ihrer ersten Einzelausstellung in München präsentiert das Museum Villa Stuck auch einen Artist`s talk von Andreas Ströhl mit Hito Steyerl. </p>
<p><em>Mittwoch, 21. Juli, 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei. </em></p>
<p><em>Andreas Ströhl arbeitete viele Jahre für das Goethe-Institut, u. a. in Tschechien als Referent für Kulturprogramme und für den Bereich &#8220;Film&#8221;. Er war Gründungsleiter der Filmwoche &#8220;Tage des europäischen Films&#8221; in Prag und Brünn. 1998 kehrte er von Prag zurück nach München und wurde am Goethe-Institut in München Leiter für den Bereich Film. Seit 2004 ist er Direktor des Münchner Filmfestes.<br />
</em></p>
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		<title>Fränzchen im Web: Visuelle Tagebücher (Teil 5: Ljuba)</title>
		<link>http://www.villastuck-blog.de/?p=682</link>
		<comments>http://www.villastuck-blog.de/?p=682#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[action]]></category>
		<category><![CDATA[Fränzchen]]></category>

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		<description><![CDATA[
1 Workshop &#8211; 9 Kinder &#8211; 9 Blickwinkel &#8211; 9 Fotoalben &#8211; 8 Slideshows (bei einem Teilnehmer gab es technische Probleme beim Download). Nicht bei Ljuba. Ihre Fotos sehen wir heute. Mit dabei: ein verträumter Friedensengel und ein vergrämter Polizeibeamter.
Workshopleiterin und Fotografin Nora Frohmann über Ljuba: &#8220;Sie war wie Samantha Dietmar schon in Mexiko. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Ljuba03_620.jpg"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Ljuba03_620.jpg" alt="" title="Ljuba03_620" width="620" height="465" class="alignnone size-full wp-image-721" /></a></p>
<p>1 Workshop &#8211; 9 Kinder &#8211; 9 Blickwinkel &#8211; 9 Fotoalben &#8211; 8 Slideshows (bei einem Teilnehmer gab es technische Probleme beim Download). Nicht bei Ljuba. Ihre Fotos sehen wir heute. Mit dabei: ein verträumter Friedensengel und ein vergrämter Polizeibeamter.<span id="more-682"></span></p>
<p>Workshopleiterin und Fotografin Nora Frohmann über Ljuba: &#8220;<em>Sie war wie Samantha Dietmar schon in Mexiko. Sie hat uns am 2. Tag auch ein wunderschönes Portraitalbum aus dem 1. Weltkrieg mitgebracht und ein Foto von mir auf ihr Deckblatt geklebt.</em>&#8221;</p>
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<p>Alles über das <a href="http://www.villastuck-blog.de/?p=666">Wie und Warum des Workshops steht hier.</a></p>
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		</item>
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		<title>Fränzchen im Web: Visuelle Tagebücher (Teil 4: Michael)</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Samantha Dietmar]]></category>
		<category><![CDATA[présentation]]></category>
		<category><![CDATA[Fränzchen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein Kinder-Fotoworkshop im Rahmen der Ricochet-Ausstellung ÜBER VIELES UND NICHTS. Nora Frohmann zeigt uns heute das Fototagebuch von Michi. 
Michi hat den Blick aufs Detail gelenkt und hat auch auf dem Heimweg noch sehr viel fotografiert.
Alles über das Wie und Warum des Workshops steht hier.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Michi36_620.jpg"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Michi36_620.jpg" alt="" title="Michi36_620" width="620" height="465" class="alignnone size-full wp-image-717" /></a></p>
<p>Ein Kinder-Fotoworkshop im Rahmen der Ricochet-Ausstellung ÜBER VIELES UND NICHTS. Nora Frohmann zeigt uns heute das Fototagebuch von Michi. <span id="more-697"></span></p>
<p>Michi hat den Blick aufs Detail gelenkt und hat auch auf dem Heimweg noch sehr viel fotografiert.</p>
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<p>Alles über das <a href="http://www.villastuck-blog.de/?p=666">Wie und Warum des Workshops steht hier.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fränzchen im Web: Visuelle Tagebücher (Teil 3: Elias)</title>
		<link>http://www.villastuck-blog.de/?p=671</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 06:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Samantha Dietmar]]></category>
		<category><![CDATA[présentation]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Nora Frohmann]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Fotografien von Samantha Dietmar hängen nicht mehr. Aber die Bilder in den Köpfen bleiben. Und die Fotos ihrer kleinen Nachahmer, die wir hier in präsentieren. Im Rahmen eines &#8220;Fränzchen&#8221;-Workshops haben Kinder ihren eigenen Fotostreifzug gemacht  über &#8220;Vieles und Nichts&#8221;. 
Elias ist ein alter Hase, was die Fränzchen-Workshops betrifft. Er hat viel Ungewöhnliches festgehalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Elias08.jpg"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/Elias08.jpg" alt="" title="Elias08" width="620" height="465" class="alignnone size-full wp-image-715" /></a></p>
<p>Die Fotografien von Samantha Dietmar hängen nicht mehr. Aber die Bilder in den Köpfen bleiben. Und die Fotos ihrer kleinen Nachahmer, die wir hier in präsentieren. Im Rahmen eines &#8220;Fränzchen&#8221;-Workshops haben Kinder ihren eigenen Fotostreifzug gemacht  über &#8220;Vieles und Nichts&#8221;. <span id="more-671"></span></p>
<p>Elias ist ein alter Hase, was die Fränzchen-Workshops betrifft. Er hat viel Ungewöhnliches festgehalten und mit Pflanzen und Ampeln die Möglichkeiten der Schwarzweißfotografie herausgefordert.</p>
[[Zeige als Diashow]]
<p>Der Workshop wurden von der Münchner Fotografin Nora Frohmann durchgeführt: </p>
<p>“Samantha nennt ihre Ausstellung ja selbst ein visuelles Tagebuch. Ich wollte den Kindern zeigen, dass Erinnerung nicht nur schriftlich funktioniert. Vor allem auch, dass Bilder das Potential haben, dass sich der Betrachter und die Betrachterin selbst noch einen Teil dazu denken können.</p>
<p>Mir war es auch wichtig, den Kindern zu zeigen, dass für verschiedene Menschen verschiedenes wichtig/(be)merkenswert ist. Weil man Bilder mit unterschiedlichstem “Hintergrund” sieht, was wiederum deren Wahrnehmung beeinflusst.</p>
<p>Unser Tagebuch sollte auch eine Sammlung an Festgehaltenem werden. Bemerkenswertes, was einem selbst wichtig ist, was aber auch für andere von Bedeutung sein könnte.”</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fränzchen im Web: Visuelle Tagebücher (Teil 2: Lea)</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 05:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fränzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nora Frohmann]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Schau von Samantha Dietmar ist leider vorüber. Als optischen Nachklang zeigen wir die Ergebnisse des Kinderworkshops, der im Rahmen der Ausstellung zu spannenden Fototagebüchern führte. 
Nora Frohmann ist eine Münchner Fotografin. Für die Villa Stuck hat sie mit Kindern das Museum und sein Umfeld per Kamera erkundet. Anschließend bastelten die Kinder ihre eigenen Fotoalben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Lea06.jpg"><img src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Lea06.jpg" alt="" title="Lea06" width="620" height="465" class="alignnone size-full wp-image-707" /></a></p>
<p>Die Schau von Samantha Dietmar ist leider vorüber. Als optischen Nachklang zeigen wir die Ergebnisse des Kinderworkshops, der im Rahmen der Ausstellung zu spannenden Fototagebüchern führte. <span id="more-674"></span></p>
<p>Nora Frohmann ist eine Münchner Fotografin. Für die Villa Stuck hat sie mit Kindern das Museum und sein Umfeld per Kamera erkundet. Anschließend bastelten die Kinder ihre eigenen Fotoalben. Die digitale Version präsentieren wir in einer Serie: Heute Teil 2: Lea </p>
<p>Nora Frohmann meint:<br />
&#8220;Lea hat leider etwas oft die Filmfunktion erwischt, aber ich war froh, dass sie den Schlamm fotografiert hat, weil das symbolisiert ja das Wetter dieser Tage und ist ja sonst nicht unbedingt <em>bildwürdig</em>.&#8221;</p>
[[Zeige als Diashow]]
<p>Noch eine Frage an Nora Frohmann:</p>
<p><strong>Wie bist Du auf die Idee mit den Fotoalben gekommen?</strong></p>
<p>Nora Frohmann: “Samantha nennt ihre Ausstellung ja selbst ein visuelles Tagebuch. Ich wollte den Kindern zeigen, dass Erinnerung nicht nur schriftlich funktioniert. Vor allem auch, dass Bilder das Potential haben, dass sich der Betrachter und die Betrachterin selbst noch einen Teil dazu denken können.</p>
<p>Mir war es auch wichtig, den Kindern zu zeigen, dass für verschiedene Menschen verschiedenes wichtig/(be)merkenswert ist. Weil man Bilder mit unterschiedlichstem “Hintergrund” sieht, was wiederum deren Wahrnehmung beeinflusst.</p>
<p>Unser Tagebuch sollte auch eine Sammlung an Festgehaltenem werden. Bemerkenswertes, was einem selbst wichtig ist, was aber auch für andere von Bedeutung sein könnte.”</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fränzchen im Web: Visuelle Tagebücher (Teil 1: Christian)</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 07:31:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fränzchen]]></category>
		<category><![CDATA[Nora Frohmann]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Dietmar]]></category>

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		<description><![CDATA[Nora Frohmann ist eine Münchner Fotografin. Für die Villa Stuck hat sie mit Kindern das Museum und sein Umfeld per Kamera erkundet. Anschließend bastelten die Kinder ihre Fotoalben. Die digitale Version präsentieren wir in einer Serie: Heute Teil 1: Christian.  
Was ist zu sehen? &#8220;Christian hat versucht, Motive aus der Ausstellung zu übernehmen (Laterne, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nora Frohmann ist eine Münchner Fotografin. Für die Villa Stuck hat sie mit Kindern das Museum und sein Umfeld per Kamera erkundet. Anschließend bastelten die Kinder ihre Fotoalben. Die digitale Version präsentieren wir in einer Serie: Heute Teil 1: Christian.<span id="more-666"></span>  </p>
<p>Was ist zu sehen? &#8220;Christian hat versucht, Motive aus der Ausstellung zu übernehmen (Laterne, Schrift, Grafisches) und hat sehr ausgewählt fotografiert&#8221;, erklärt Nora Frohmann.</p>
[[Zeige als Diashow]]
<p>Noch eine Frage an Nora Frohmann: </p>
<p><strong>Wie bist Du auf die Idee mit den Fotoalben gekommen? </strong></p>
<p>Nora Frohmann: &#8220;<em>Samantha nennt ihre Ausstellung ja selbst ein visuelles Tagebuch. Ich wollte den Kindern zeigen, dass Erinnerung nicht nur schriftlich funktioniert. Vor allem auch, dass Bilder das Potential haben, dass sich der Betrachter und die Betrachterin selbst noch einen Teil dazu denken können.</p>
<p>Mir war es auch wichtig, den Kindern zu zeigen, dass für verschiedene Menschen verschiedenes wichtig/(be)merkenswert ist. Weil man Bilder mit unterschiedlichstem &#8220;Hintergrund&#8221; sieht, was wiederum deren Wahrnehmung beeinflusst.</p>
<p>Unser Tagebuch sollte auch eine Sammlung an Festgehaltenem werden. Bemerkenswertes, was einem selbst wichtig ist, was aber auch für andere von Bedeutung sein könnte</em>.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Außer der Reihe: Sommernacht im Künstlergarten</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 07:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[action]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerfest]]></category>

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		<description><![CDATA[
Aus aktuelle Anlass gleich eine Sache vorweg: Das Sommerfest der Villa Stuck findet am Donnerstag, den 24. Juni bei jedem Wetter statt! Wenn alles gut geht sogar im lauschigen Künstergarten, musikalisch begleitet durch das Titus Waldenfels Duo. Zuvor werden um 19 Uhr zwei neue Ausstellungen eröffnet: Mel Ramos und Uwe Lausen. Zweitgenannter ist auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/dahlem_lausen_6301.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-654" title="dahlem_lausen_630" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/dahlem_lausen_6301.jpg" alt="" width="620" height="624" /></a></p>
<p>Aus aktuelle Anlass gleich eine Sache vorweg: Das Sommerfest der Villa Stuck findet am Donnerstag, den 24. Juni bei jedem Wetter statt! Wenn alles gut geht sogar im lauschigen Künstergarten, musikalisch begleitet durch das <a title="zur Myspace Seite" href="http://www.myspace.com/tituswaldenfels" target="_blank">Titus Waldenfels Duo</a>. Zuvor werden um 19 Uhr zwei neue Ausstellungen eröffnet: Mel Ramos und Uwe Lausen. Zweitgenannter ist auf dem Bild aus dem Jahr 1961 im Künstlergarten der Villa Stuck zu sehen. Das Foto von Ica Vilander zeigt den 20-Jährigen Lausen (rechts) mit dem Galeristen Franz Dahlem. <span id="more-652"></span></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Ramos_12_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-655" title="Ramos_12_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/Ramos_12_620.jpg" alt="" width="620" height="722" /></a></p>
<p><em>Mel Ramos: Tandem Team, 1968,</em> Öl auf Leinwand, Sammlung Familie Leta und Mel Ramos<br />
© VG-Bildkunst, Bonn 2010</p>
<p><strong>Eröffnung Teil 1: MEL RAMOS &#8211; 50 Jahre Pop Art</strong></p>
<p>Anlass der bisher größten europäischen Retrospektive des bedeutenden  Pop Art-Künstlers Mel Ramos ist neben seinem 75. Geburtsjahr auch das  mehr als 50-jährige Bestehen der Pop Art-Bewegung. Der repräsentative  Querschnitt durch sein Lebenswerk umfasst vorrangig Gemälde, aber auch  Entwurfsskizzen und Skulpturen sind vertreten. Alle Phasen von den  1960ern bis heute werden anhand von Hauptwerken des Künstlers  veranschaulicht: frühe Gemälde, die sich mit figurativen Darstellungen  vom abstrakten Expressionismus ablösen, Darstellungen von Comic-Helden  und »Wonder Women« aus den 60er Jahren sowie seine »Commercial Pin-ups«,  mit denen Ramos Ende der 60er Jahre berühmt wurde. Auf diesen in Öl  gemalten Persiflagen auf die Markenwerbung lässt der Künstler  Pin-Up-Girls sich lasziv um riesenhafte Colaflaschen,  Zigarettenpackungen oder Käsestücke räkeln. Aber auch die ab 1972  entstehenden »Unfinished Paintings«, in denen er Aktbilder klassischer  Meister mit dem Sexappeal der Pop-Kultur auflädt, Bilder kalifornischer  Landschaften und Lebenskultur, die niemand Ramos zuordnen würde und  seine neuesten Arbeiten, etwa der Serie »Artist&#8217;s Studio«, in denen er  das inzwischen klassisch gewordene Sujet des Pin-up-Girls wie zuvor die  klassischen Aktbilder zitiert, sind vertreten.</p>
<p>Mehr als vierzig Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Skulpturen  zeigen den unnachahmlichen Stil, in dem Mel Ramos sich mit den Mythen  des Alltags und den synthetischen Träumen der Medien- und Werbewelt  auseinandersetzt.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/lausen_sonnyundcher_1966_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-656" title="lausen_sonnyundcher_1966_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/lausen_sonnyundcher_1966_620.jpg" alt="" width="620" height="538" /></a></p>
<p><em>Uwe Lausen &#8211; Sonny und Cher,</em>1966, Kunstharzdispersion auf Leinwand, 140 x 160 cm<br />
Sammlung David und Stephanie Siemens, Fotografie: Michael Habesm © VG Bild-Kunst, Bonn 2010</p>
<p><strong>Eröffnung Teil 2: UWE LAUSEN &#8211; Ende schön alles schön</strong></p>
<p>Uwe Lausen (1941–1970) zählt zu den wichtigsten Vertretern der  figurativen Malerei der 1960er Jahre. Zu seinem vierzigsten Todestag  widmet ihm das Museum Villa Stuck unter dem Titel »Uwe Lausen. Ende  schön alles schön« eine große Einzelausstellung. Lausen, der durch  seinen frühen Tod – er nahm sich 1970 im Alter von 29 Jahren das Leben –  in der breiten Öffentlichkeit nahezu in Vergessenheit geraten ist,  wirkte während seiner kurzen Schaffensphase äußerst einflussreich in  einer singulären Position zwischen Pop Art, abstrakter und figurativer  Kunst. Die Ausstellung umfasst 50 Gemälde und ebenso viele Arbeiten auf  Papier, Aufnahmen von Uwe Lausen mit dem Musiker Hans Poppel und Texte  des Künstlers. Teil der Ausstellung sind auch einige der Fotografien  seiner Ehefrau, der Fotografin Heide Stolz.</p>
<p>Die Schau will erfahrbar machen, wer dieser Autodidakt wirklich  war, dessen Œuvre sich bis heute neben Malern wie Gerhard Richter oder  Sigmar Polke behauptet. Innerhalb von nur neun Jahren schuf Lausen ein  von rasanten Entwicklungssprüngen gekennzeichnetes Werk, in dem er auf  überzeugende Weise den ab 1964 aus England und Amerika einbrechenden  Einfluss der Pop Art in eine sehr eigene und zeitgemäße Bildsprache  übersetzte.</p>
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		<title>Auf Samanthas Spuren</title>
		<link>http://www.villastuck-blog.de/?p=629</link>
		<comments>http://www.villastuck-blog.de/?p=629#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 06:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Samantha Dietmar]]></category>
		<category><![CDATA[action]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Bilder der Fotografin Samantha Dietmar haben mit ihren ungewöhnlichen Blickwinkeln und spannenden Reportage-Elementen auch für Kinder einen besonderen Reiz. Gemeinsam mit der Fotografin Nora Frohmann haben Schüler in einem &#8220;Fränzchen&#8221;-Workshop ihre Ansichten und Erlebnisse mit der Kamera festgehalten. Reisefotografie im Mikrokosmos Prinzregentenstraße. Impressionen mit Polizeieinsatz und Friedensengel. 

Motive gibt es überall. Teilnehmer des Workshops [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann07_6201.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-632" title="NoraFrohmann07_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann07_6201.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Die Bilder der Fotografin Samantha Dietmar haben mit ihren ungewöhnlichen Blickwinkeln und spannenden Reportage-Elementen auch für Kinder einen besonderen Reiz. Gemeinsam mit der Fotografin Nora Frohmann haben Schüler in einem <a title="zur Villa Stuck" href="http://www.villastuck.de/vermittlung/kinder.htm" target="_blank">&#8220;Fränzchen&#8221;-Workshop</a> ihre Ansichten und Erlebnisse mit der Kamera festgehalten. Reisefotografie im Mikrokosmos Prinzregentenstraße. Impressionen mit Polizeieinsatz und Friedensengel. <span id="more-629"></span></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann01-620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-633" title="NoraFrohmann01-620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann01-620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Motive gibt es überall. Teilnehmer des Workshops auf dem Balkon der Villa Stuck.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann02_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-634" title="NoraFrohmann02_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann02_620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Hoher körperlicher Einsatz bei der Suche nach der richtigen Perspektive.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann04_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-635" title="NoraFrohmann04_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann04_620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Adam mit seinem dritten Auge.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann06_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-636" title="NoraFrohmann06_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann06_620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Vorsicht Kamera!</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann11_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-637" title="NoraFrohmann11_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann11_620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Reporterglück. Die wohl meist fotografierte Verkehrskontrolle Haidhausens.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann12_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-638" title="NoraFrohmann12_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann12_620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Grünstreifen für Schwarzweißfotografen. Der lange Marsch zum Friedensengel.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann13_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-639" title="NoraFrohmann13_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann13_620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Kleine Fotografen, große Aussichten &#8211; Blick über München vom Friedensengel.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann14_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-640" title="NoraFrohmann14_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann14_620.jpg" alt="" width="620" height="414" /></a></p>
<p>Links, rechts, oben, unten, vorne, hinten &#8211; Motivfülle im Münchner Osten.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann19_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-641" title="NoraFrohmann19_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann19_620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Gruppenbild mit Farbtupfer.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann23_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-642" title="NoraFrohmann23_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann23_620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Das Erstellen eines Werkes ist nur die halbe Miete. Es geht auch um die richtige Form der Präsentation &#8211; hier das &#8220;Fototagebuch&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann24Lea1_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-643" title="NoraFrohmann24Lea1_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann24Lea1_620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Orthografie ist egal. Es geht hier um Kunst.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann34MichaelKlotz1_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-644" title="NoraFrohmann34MichaelKlotz1_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann34MichaelKlotz1_620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Eben noch auf Recherche, jetzt schon auf der roten Couch.</p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann35MichaelKlotz2_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-645" title="NoraFrohmann35MichaelKlotz2_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/06/NoraFrohmann35MichaelKlotz2_620.jpg" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Innenansichten und Ende.</p>
<p>Die einzelnen Fotos der Kinder bereiten wir noch auf. Das erste Tagebuch in Kürze.</p>
<p><em>Fotos: Nora Frohmann</em></p>
<p><em>Die kommenden Termine aus der Workshop-Reihe &#8220;Fränzchen&#8221; </em></p>
<p>26.6.10,     Sa, 16 – 18 Uhr<br />
<strong>FRÄNZCHEN – Kreativ und abgedreht. Von der Idee zum fertigen  Trickfilm.</strong><br />
Erfinde Fantasiefiguren und lasse sie in den nachgebauten  Historischen Räumen der Villa Stuck lebendig werden.<br />
Mit Hilfe von Legetrick kann deine selbstgebaute Trickfigur dabei so  einiges anstellen.<br />
Wir fertigen einen Film, den du nach dem Kurs mit nach Hause nehmen  kannst.<br />
Filmwerkstatt mit Jürgen Heinik für max. 8 Kinder von 8 – 12 Jahren.<br />
Anmeldung unter Tel. 089 45 55 51 0. Teilnahmegebühr € 13.- (inkl.  Materialkosten und Museumseintritt)</p>
<hr />27.6.10,     So, 14 – 16 Uhr<br />
<strong>FRÄNZCHEN – Elternzeit</strong><br />
Offene Werkstatt für Kinder, Museumszeit für Eltern.<br />
Klecksen, Drucken, Kleben, Nähen&#8230; Während deine Eltern die Kunst  erkunden, kannst DU Künstler sein! An jedem letzten Sonntag im Monat  stehen dir hierfür neue Materialien zur Verfügung.Für Kinder ab 4  Jahren, ohne Anmeldung. Teilnahmegebühr für Kinder € 4,- oder  Familienkarte € 13,50</p>
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		<item>
		<title>Das Künstlergespräch mit Samantha Dietmar zum Nachhören</title>
		<link>http://www.villastuck-blog.de/?p=618</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Samantha Dietmar]]></category>
		<category><![CDATA[action]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlergespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Schweppenhäuser]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangene Woche trafen sich Samantha Dietmar und Design-Professor Gerhard Schweppenhäuser in der Villa Stuck zum Gespräch. Hier der versprochene Audiobeitrag.

Beitrag: Michael Moorstedt
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangene Woche trafen sich Samantha Dietmar und Design-Professor Gerhard Schweppenhäuser in der Villa Stuck zum Gespräch. Hier der versprochene Audiobeitrag.</p>
<p><span id="more-618"></span></p>
<p>Beitrag: Michael Moorstedt</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Künstlergespräch mit Samantha Dietmar und Professor Schweppenhäuser</title>
		<link>http://www.villastuck-blog.de/?p=595</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 11:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Gierke</dc:creator>
				<category><![CDATA[action]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlergespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Dietmar]]></category>
		<category><![CDATA[Schweppenhäuser]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es ging um ästhetische  Strategien, fotohistorische Bezüge und philosophische  Ansätzen in Samantha Dietmars Arbeit. Darüber haben die Fotokünstlerin und der Design-Professor Gerhard Schweppenhäuser in der Villa Stuck bei einem Artist’s Talk angeregt diskutiert  &#8211; anlässlich der Ausstellung »Über Vieles. Und Nichts«. Hier die Bilder.
Anfang nächster Woche wird es an dieser Stelle dann auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/4NoraFrohmann061.png"><img class="alignnone size-full wp-image-597" title="4NoraFrohmann06" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/4NoraFrohmann061.png" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p>Es ging um ästhetische  Strategien, fotohistorische Bezüge und philosophische  Ansätzen in Samantha Dietmars Arbeit. Darüber haben die Fotokünstlerin und der Design-Professor Gerhard Schweppenhäuser in der Villa Stuck bei einem Artist’s Talk angeregt diskutiert  &#8211; anlässlich der Ausstellung »Über Vieles. Und Nichts«. <em>Hier die Bilder.</em><span id="more-595"></span></p>
<p>Anfang nächster Woche wird es an dieser Stelle dann auch einen Audio-Beitrag  mit den interessantesten Passagen aus dem Gespräch von Samantha Dietmar und Professor Schweppenhäuser geben.</p>
<p>Bis dahin zeigen wir schon Mal einige Bilder von der Veranstaltung.</p>
<p><em>Fotos: </em><em>Nora Frohmann</em></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/1NoraFrohmann01.png"><img class="alignnone size-full wp-image-598" title="1NoraFrohmann01" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/1NoraFrohmann01.png" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/3NoraFrohmann05.png"><img class="alignnone size-full wp-image-599" title="3NoraFrohmann05" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/3NoraFrohmann05.png" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/7NoraFrohmann11.png"><img class="alignnone size-full wp-image-601" title="7NoraFrohmann11" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/7NoraFrohmann11.png" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/10NoraFrohmann08.png"><img class="alignnone size-full wp-image-603" title="10NoraFrohmann08" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/10NoraFrohmann08.png" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/13NoraFrohmann09.png"><img class="alignnone size-full wp-image-604" title="13NoraFrohmann09" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/13NoraFrohmann09.png" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/8NoraFrohmann12.png"><img class="alignnone size-full wp-image-605" title="8NoraFrohmann12" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/8NoraFrohmann12.png" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/9NoraFrohmann13.png"><img class="alignnone size-full wp-image-606" title="9NoraFrohmann13" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/9NoraFrohmann13.png" alt="" width="620" height="417" /></a></p>
<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/letztesNoraFrohmann02.png"><img class="alignnone size-full wp-image-607" title="letztesNoraFrohmann02" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/letztesNoraFrohmann02.png" alt="" width="467" height="695" /></a></p>
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		<title>Der Ersatztermin steht &#8211; Donnerstag, 27. Mai: Künstlergespräch in der Villa</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 19:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Samantha Dietmar]]></category>
		<category><![CDATA[action]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Schweppenhäuser]]></category>

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		<description><![CDATA[
Raus aus dem Wartezimmer. Das wegen Krankheit aufgeschobene Gespräch zwischen Fotografie-Talent Samantha Dietmar und Design-Professor Gerhard Schweppenhäuser findet statt.  
Das Museum Villa Stuck präsentiert einen Artist&#8217;s Talk von Prof. Gerhard Schweppenhäuser mit Samantha Dietmar zu ihrer Ausstellung »Über Vieles. Und Nichts.« im Rahmen der Reihe »Ricochet«.
Anlässlich der Ausstellung  werden Schweppenhäuser und Dietmar ein gemeinsames Gespräch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/NoraFrohmann08_620.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-591" title="NoraFrohmann08_620" src="http://www.villastuck-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/NoraFrohmann08_620.jpg" alt="" width="620" height="415" /></a></p>
<p>Raus aus dem Wartezimmer. Das wegen Krankheit aufgeschobene Gespräch zwischen Fotografie-Talent Samantha Dietmar und Design-Professor Gerhard Schweppenhäuser findet statt.  <span id="more-590"></span><br />
Das Museum Villa Stuck präsentiert einen Artist&#8217;s Talk von Prof. Gerhard Schweppenhäuser mit Samantha Dietmar zu ihrer Ausstellung »Über Vieles. Und Nichts.« im Rahmen der Reihe »Ricochet«.</p>
<p>Anlässlich der Ausstellung  werden Schweppenhäuser und Dietmar ein gemeinsames Gespräch über  Fotografien, die in der Ausstellung zu sehen sind, aber auch über weitere Arbeiten  aus der Serie, führen. Die Diskussion erstreckt sich von ästhetischen  Strategien über fotohistorische Bezüge bis hin zu philosophischen  Ansätzen in Samantha Dietmars Arbeit.</p>
<p>Gerhard Schweppenhäuser (geb. 1960) ist Professor für Design-,  Kommunikations- und Medientheorie an der <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.fh-wuerzburg.de');" href="http://www.fh-wuerzburg.de/gestaltung.htm">Fakultät  Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg </a>und Privatdozent für Philosophie an der Universität Kassel.</p>
<p>Eintritt: € 5.-/3.-.  Eine Veranstaltung des Museums Villa Stuck.</p>
<p>Bayern 2, ZÜNDFUNK und mucbook.de sind Medienpartner.</p>
<p>Museum Villa Stuck</p>
<p>Do, 27.5., 20.00 Uhr</p>
<p><em>Foto: Nora Frohmann</em></p>
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		<title>Jenseits von Ricochet: Ein Tipp auf die Schnelle</title>
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		<comments>http://www.villastuck-blog.de/?p=588#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 07:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Eisenack</dc:creator>
				<category><![CDATA[action]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Museum Villa Stuck präsentiert mit neun Videoinstallationen,  zahlreichen Fotografien und Installationen aus den letzten Jahren die  bisher umfangreichste Einzelausstellung von Christoph Brech in München. Am Donnerstag unterhält sich der SZ-Kritiker Eggebrecht mit dem Künstler. Musik spielt eine bedeutende Rolle in den Arbeiten Christoph Brechs. Ob  Richard Wagners »Rheingold« ein Containerschiff auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Museum Villa Stuck präsentiert mit neun Videoinstallationen,  zahlreichen Fotografien und Installationen aus den letzten Jahren die  bisher umfangreichste Einzelausstellung von Christoph Brech in München. Am Donnerstag unterhält sich der SZ-Kritiker Eggebrecht mit dem Künstler. <span id="more-588"></span>Musik spielt eine bedeutende Rolle in den Arbeiten Christoph Brechs. Ob  Richard Wagners »Rheingold« ein Containerschiff auf dem  Sankt-Lorenz-Strom begleitet oder Christoph Poppen eine Kammersinfonie  von Dimitri Schostakowitsch mit dem Münchner Kammerorchester dirigiert,  stets verbindet Brech Bild und Ton zu fesselnden Arbeiten und gibt  beiden Gattungen durch Verlangsamung und Verfremdung neue Facetten.  Harald Eggebrecht (SZ) spricht mit Christoph Brech über die  musikalischen Aspekte in dessen Arbeit.</p>
<p>Museum Villa Stuck</p>
<p>20.5.10, Do, 20.00 Uhr, Eintritt  frei</p>
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