Entmenschlichung. Was heißt »Mensch sein« im digitalen Zeitalter?

Wie immer am ersten Freitag des Monats heißt es auch am 2. Dezember wieder FRIDAY LATE. Ab 18 Uhr kann man in der Villa Stuck den Zauber im Museum bei Nacht genießen. Allerdings ist dieser Freitag besonders. Der Grund: ab 19:30 Uhr findet die Street Philosophy Dialogführung durch die Ausstellung „Bit Rot“ von Douglas Coupland und ein anschließender Workshop im JUGENDzimmer statt.

Die Ausstellung präsentiert zum ersten Mal in Deutschland Couplands gedankliches Universum, zu dem sowohl seine eigenen Werke wie auch Leihgaben aus seiner privaten Sammlung zählen. Couplands Gedanken zu Themen wie Globalisierung, Terror, Internet, Popkultur, sozialen Medien und dem daraus resultierenden beschleunigten Austausch von Bildern trifft den Nerv der Zeit.

Durch die wachsende Digitalisierung und Vernetzung unseres Alltags fühlen wir uns oft wie im freien Fall.

Was gibt Halt in einer Welt der Zerstörung und der Gewalt?

Der Workshop mit der Künstlerin und Kunst-Therapeutin Dr. Ariane Hagl, sowie mit der Kunst-Expertin und Kuratorin Laura Sánchez Serrano, gibt uns die Möglichkeit, nach dem Gesehenem und Gehörtem in der Ausstellung »Bit Rot«, zurückzutreten und selbst aktiv zu werden.

Ziel des Workshops ist es:

Vom Globalen zum Persönlichen, vom Abstrakten zum Konkreten, vom Aufnehmen zum Ausführen zu kommen. Der Workshop dauert ca. 90 Minuten, um sich diesen wichtigen Themen kreativ zu nähern. Künstlerische Fähigkeiten sind nicht nötig.

Infos zu den Referentinnen:

Dr. Ariane Hagl, Malerin, Familien- und Kunsttherapeutin in eigener Praxis. Sie lebt und arbeitet seit 15 Jahren in München und auf Elba. Fortbildungen im Medizinischen Kontext (Palliativ und Hospizarbeit über 10 Jahre), Einzel- und Gruppenarbeit und Coaching, auch in Firmen (u.a. BMW , Airbus, Agip,…), in Schulen und Kliniken. Ihre Schwerpunkte: Kommunikation in Grenzsituationen, Kreativität. Entwicklung der eigenen Methode Life Painting. Einsatz von kreativen Medien und Sprache in den verschiedenen Kontexten als Unterstützung für neue Perspektiven und den eigenen Ausdruck.
Laura Sánchez Serrano, in 1983 in Madrid geboren ist Kunst Expertin und freiberufliche Kuratorin in München. Sie hat Kunstgeschichte und Museum Studies in Madrid (Universidad Complutense), in Brüssel (Université Libre de Bruxelles), in Paris (École du Louvre) und in Neuchâtel (Université de Neuchâtel, Suisse) studiert. Sie kuratiert und organisiert verschiedene Kunst-Projekte und Ausstellungen, u.a. in der Pinakothek der Moderne (Schaustelle), im Kunsthaus Zürich (Zürich-CH) und im Grand Palais (Paris-FR).

Eine Kooperation von Museum Villa Stuck und Street Philosophy.

Gut zu wissen:

Eintritt und Teilnahme frei im Rahmen des FRIDAY LATE des Museum Villa Stuck München.
Zugang zur Ausstellung ab 18h, Beginn des Street Philosophy Programms um 19h30.
 Dialogführung mit anschließendem Workshop bis ca. 21h30.
Obacht:
 Die Teilnehmerzahl beim Street Philosophy Abend ist auf 30 Personen begrenzt.

Anmeldung bitte unter:

089.45 55 51 0 oder fraenzchen.villastuck@muenchen.de

Beitragsbild: Street Philosophy

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