Archiv für die Kategorie ‘Der Blick dahinter’

Meditativer Tanz – Lee Mingweis „Our Labyrinth“

In Zeitlupe betritt eine Tänzerin den Raum und bewegt sich in ganz langsamen und achtsamen Bewegungen auf einen Haufen schwarzer Reiskörner zu. Sie trägt einen Besen bei sich und verbeugt sich achtungsvoll bevor sie ihr Ritual beginnt. Dann startet sie ihren meditativen Tanz und verbreitet die Reisekörner in einer kunstvollen Performance mit ihrem Besen bis ein labyrinthartiges Muster entsteht. An ihrem Fußknöchel ist ein Glöckchen festgebunden, welches im Rhythmus ihrer Bewegungen erklingt. Sobald das Muster vollendet ist, fegt sie die Reiskörner in genauso bedachten und langsamen Bewegungen wieder zusammen. 

© Barbara Donaubauer

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Darf ich Ihnen ein Lied schenken? – „Sonic Blossom“

Im historischen Musiksalon von Franz Stuck erwartet euch zurzeit ein ganz besonderes Erlebnis. Umgeben von der prunkvollen Kulisse der historischen Räume werden Besucher*innen von einem oder einer klassisch ausgebildeten Opernsänger*in empfangen. Hat man Glück, bekommt man von einer Sänger*in eine einfache Frage gestellt: „Darf ich Ihnen ein Lied schenken?“. Wird das Angebot angenommen, erhält man eine Einzeldarbietung eines Lieds von Franz Schubert (1797–1828). Dabei wird eines der folgenden Lieder gesungen:  Du bist die Ruh‘, An den Mond, Frühlingsglaube, Nacht und Träume oder Auf dem Wasser zu singen. Als Teil der Ausstellung „Lee Mingwei: Li, Geschenke und Rituale“ wird hier die Möglichkeit ausgelotet, etwas derart Immaterielles und Intimes wie ein Lied geben und empfangen zu können.

© Isabel Mühlhaus

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#mypicsmvs mit Lee Mingwei im Juni

Seit dem 27. Mai könnt ihr bei uns im Museum Villa Stuck die Ausstellung „Lee Mingwei: Li, Geschenke und Rituale“ besuchen und selbst Teil der Performances des taiwanesischen Künstlers Lee Mingwei werden. 

Hier stellen wir euch die Ausstellung mit Eindrücken von Besucher*innen im Juni vor: 

1. The Mending Project 

 

 
 
 
 
 
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A post shared by Sinpuas (@sinpuas)

Die wenigsten von uns nehmen sich noch Zeit kaputte Kleidung zu flicken und zu reparieren, aber wer nimmt sich schon Zeit einen Näher oder eine Näherin bei ihrer Arbeit zu begleiten? The Mending Project bringt Besucher*innen und Näher*innen zusammen und öffnet den Raum für einen Austausch, während ein Kleidungsstück ausgebessert wird. Dieses wird dadurch zum Symbol der Erinnerung an Hingabe, Zeit und an das Gespräch. 

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#mypicsmvs: Eure Villa Stuck Momente im April und Mai

Nur ein paar Tage, konntet ihr im April vor Ort im Museum verbringen. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir im Mai unsere Türen wieder für Besucher*innen öffnen durften. Jetzt heißt es  zurück ins Museum!

Wie schön, dass wir die Ausstellungen „Collecting Histories“ und „Bis ans Ende der Welt & über den Rand – mit Adolf Wölfli“ auch wieder vermehrt auf Instagram entdecken.

Jetzt, mit der Eröffnung von „Lee Mingwei: 禮 Li, Geschenke und Rituale“, wollen wir euch weiterhin dazu ermuntern, uns auf euren Fotos zu markieren. Wir sind gespannt auf eure Eindrücke!

Hier findet ihr eine Auswahl unserer neuen Funde unter den Hashtags #mypicsmvs und #villastuck:

Endlich wieder die Villa Stuck von innen sehen 

 

 
 
 
 
 
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A post shared by Stephanie Zimmermann (@steffiandthecity)

 Nur wenige Klicks und auch ihr könnt die beeindruckende Decke der Villa Stuck von innen bewundern. 

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Online-Filmprogramm Teil 2 zur Ausstellung »Stimmen«

Ab sofort ist der zweite Teil des Filmprogramms »Malgré les trous de mémoires / In spite of memory lapses«, welches von Maya Schweizer kuratiert wurde und aus sieben filmischen Arbeiten besteht, für die Dauer von einer Woche auf unserem YouTube-Kanal zu sehen.

Maya Schweizer: »Das Filmprogramm präsentiert experimentelle Arbeiten, die sich mit Formen von Erinnern und Vergessen beschäftigen. »Malgré les trous de mémoires« (dt.: trotz Gedächtnislücken) spannt einen dramaturgischen Bogen vom hilflosen Versuch, sich an alles erinnern zu wollen, zu der drohenden Gefahr, nichts vergessen zu können. Der zweite Teil (performing the archive) konzentriert sich auf Filme, die einen physischen Zugang zur Erinnerung nahelegen. Dies sind beispielsweise Filme, in denen Archivdokumente performativ aufgeführt werden – und in denen die Konfrontation mit der Geschichte von Orten nicht zu übersehen ist.« 

 

Juliane Jaschnow und Stefanie Schroeder
[ˈdʊŋkl̩ ˌdɔɪ̯ ʧlant] Dunkeldeutschland
2015, 13:13 Minuten

[ˈdʊŋklˌ̩ dɔɪʧ̯ lant] ist eine Geisterbahnfahrt durch die ehemalige ostdeutsche Industrieregion Halle/Bitterfeld, die sich ihres Rufs entledigen will: Fabriken und Schornsteine verschwinden, Wellnesscenter breiten sich aus, Schafe grasen unter Solarpanels. Dicht an der neuen Oberfläche lagert die jüngste Vergangenheit.Die Reise beginnt im Dunkeltrakt der ehemaligen ORWO Filmfabrik Wolfen, wo Filmmaterial in absoluter Dunkelheit hergestellt wurde. Ausgangspunkt des Films ist ein wortwörtlich Nehmen des negativ besetzen Begriffs und Klischeebildes Dunkeldeutschland. Es entsteht ein Portrait des Verschwindens eines Ortes und zugleich das Protokoll seiner Erfindung.

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Online-Filmprogramm Teil 1 zur Ausstellung »Stimmen«

Malgré les trous de mémoires / In spite of memory lapses: (25. Februar bis 4. März 2021)

Im Rahmen ihrer Ausstellung »Stimmen« kuratiert Maya Schweizer ein weiteres Filmprogramm mit dem Titel »Malgré les trous de mémoires / In spite of memory lapses«, welches in zwei Teilen mit je mehreren filmischen Arbeiten, vom 25. Februar bis 10. März 2021 auf unserem YouTube-Kanal zu sehen ist.

Maya Schweizer: »Das Filmprogramm präsentiert experimentelle Arbeiten, die sich mit Formen von Erinnern und Vergessen beschäftigen. »Malgré les trous de mémoires« (dt.: trotz Gedächtnislücken) spannt einen dramaturgischen Bogen vom hilflosen Versuch, sich an alles erinnern zu wollen, zu der drohenden Gefahr, nichts vergessen zu können.

Der erste Teil des Programms (Living Memory) widmet sich ganz unterschiedlichen Arten der Aufzeichnung von lebendiger Erinnerung und wendet sich dementsprechend lebenden Zeugnissen und biografischen Ansätzen zu. Im Folgenden stellen wir die vier Filme von Living Memory, die vom 25.02. bis zum 04.03. verfügbar sind, detailliert vor.

 

Želimir Žilnik
Inventur – Metzstraße 11
1975, 9 Minuten

Die Bewohner*innen eines Altbaus im Zentrum Münchens werden in diesem Film vorgestellt: die meisten von ihnen sind als Gastarbeiter*innen nach Deutschland immigriert (aus Ex-Jugoslawien, Italien, der Türkei, Griechenland etc.). In ihrer Muttersprache erzählt jede*r von ihnen, wer er*sie ist, und was die größten Sorgen, Hoffnungen und Plänen für die Zukunft er*sie hat.

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#mypicsmvs: Eure Villa Stuck Momente

Auf unserem Instagram-Kanal haben wir zurückgeblickt auf das Jahr 2020 und die Kunst, die uns in diesem turbulenten Jahr in der Villa Stuck begleitet hat. Wir haben unsere schönsten Momente mit euch geteilt und wollen nun auch eure Beiträge der letzten drei Monate anschauen und diese Eindrücke hier teilen.

Wir rufen auch weiterhin dazu auf, alles, was euch im Kontext der Villa Stuck bewegt – seien es Online-Angebote, Kataloge und Poster vergangener Ausstellungen oder kommende Ausstellungen – unter dem Hashtag #mypicsMVS mit uns auf Instagram und Twitter zu teilen und uns auf euren Posts zu markieren!

Die Highlights der letzten Monate:

Virtual Reality statt Theresienwiese: Anstelle des Oktoberfests konntet ihr dieses Jahr Philip Gröning’s „Phantom Oktoberfest“ in der Villa Stuck besuchen.

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von OKTOBERFEST PHANTOM (@oktoberfestphantom)

Da war wohl jemand schnell – und konnte sich die Ausstellung „Stimmen“ von Maya Schweizer noch live in der Villa Stuck anschauen.

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Bert Hoppe (@berthoppe)

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Lesung in der Villa Stuck: Volha Hapeyeva

Am 3. und 18. Oktober 2020 las die Autorin aus ihrem vor kurzem erschienenen Gedichtband Mutantengarten, Edition Thanhäuser.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Bayern liest e.V.

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Geteilte Lyrik – Schreibwerkstatt Nr. 3

Schreibwerkstatt

Die regulär stattfindende Schreibwerkstatt mit Matthis Göritz im Museum Villa Stuck erfindet sich neu. Auf Grund von Social Distancing konnten die Workshops in diesen Monaten nicht in gewohnter Weise stattfinden. Um nicht auf das gemeinsame Schreiben zu verzichten und im Austausch untereinander zu bleiben, hat sich der Lyriker und Buchautor Matthias Göritz eine Aufgabe für alle Interessierten ausgedacht: Jeden Tag schickt ein*e Teilnehmer*in fünf Impulswörter in die Runde, die für einen kurzen, max. 8-zeiligen Text verwendet werden sollen.

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Das Meer, Steckzwiebeln und Corona – Schreibwerkstatt Nr. 2

Die immer wiederkehrende Schreibwerkstatt mit Matthis Göritz im Museum Villa Stuck konnte in diesen Monaten nicht in gewohnter Weise stattfinden. Um nicht auf das gemeinsame Schreiben zu verzichten und im Austausch untereinander zu bleiben gab es ein neues Konzept: Jeden Tag schickt ein*e Teilnehmer*in fünf Impulswörter in die Runde, die für einen kurzen, max. 8-zeiligen Text verwendet werden sollen.

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