Archiv für die Kategorie ‘Der Blick dahinter’

Online-Filmprogramm Teil 2 zur Ausstellung »Stimmen«

Ab sofort ist der zweite Teil des Filmprogramms »Malgré les trous de mémoires / In spite of memory lapses«, welches von Maya Schweizer kuratiert wurde und aus sieben filmischen Arbeiten besteht, für die Dauer von einer Woche auf unserem YouTube-Kanal zu sehen.

Maya Schweizer: »Das Filmprogramm präsentiert experimentelle Arbeiten, die sich mit Formen von Erinnern und Vergessen beschäftigen. »Malgré les trous de mémoires« (dt.: trotz Gedächtnislücken) spannt einen dramaturgischen Bogen vom hilflosen Versuch, sich an alles erinnern zu wollen, zu der drohenden Gefahr, nichts vergessen zu können. Der zweite Teil (performing the archive) konzentriert sich auf Filme, die einen physischen Zugang zur Erinnerung nahelegen. Dies sind beispielsweise Filme, in denen Archivdokumente performativ aufgeführt werden – und in denen die Konfrontation mit der Geschichte von Orten nicht zu übersehen ist.« 

 

Juliane Jaschnow und Stefanie Schroeder
[ˈdʊŋkl̩ ˌdɔɪ̯ ʧlant] Dunkeldeutschland
2015, 13:13 Minuten

[ˈdʊŋklˌ̩ dɔɪʧ̯ lant] ist eine Geisterbahnfahrt durch die ehemalige ostdeutsche Industrieregion Halle/Bitterfeld, die sich ihres Rufs entledigen will: Fabriken und Schornsteine verschwinden, Wellnesscenter breiten sich aus, Schafe grasen unter Solarpanels. Dicht an der neuen Oberfläche lagert die jüngste Vergangenheit.Die Reise beginnt im Dunkeltrakt der ehemaligen ORWO Filmfabrik Wolfen, wo Filmmaterial in absoluter Dunkelheit hergestellt wurde. Ausgangspunkt des Films ist ein wortwörtlich Nehmen des negativ besetzen Begriffs und Klischeebildes Dunkeldeutschland. Es entsteht ein Portrait des Verschwindens eines Ortes und zugleich das Protokoll seiner Erfindung.

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Online-Filmprogramm Teil 1 zur Ausstellung »Stimmen«

Malgré les trous de mémoires / In spite of memory lapses: (25. Februar bis 4. März 2021)

Im Rahmen ihrer Ausstellung »Stimmen« kuratiert Maya Schweizer ein weiteres Filmprogramm mit dem Titel »Malgré les trous de mémoires / In spite of memory lapses«, welches in zwei Teilen mit je mehreren filmischen Arbeiten, vom 25. Februar bis 10. März 2021 auf unserem YouTube-Kanal zu sehen ist.

Maya Schweizer: »Das Filmprogramm präsentiert experimentelle Arbeiten, die sich mit Formen von Erinnern und Vergessen beschäftigen. »Malgré les trous de mémoires« (dt.: trotz Gedächtnislücken) spannt einen dramaturgischen Bogen vom hilflosen Versuch, sich an alles erinnern zu wollen, zu der drohenden Gefahr, nichts vergessen zu können.

Der erste Teil des Programms (Living Memory) widmet sich ganz unterschiedlichen Arten der Aufzeichnung von lebendiger Erinnerung und wendet sich dementsprechend lebenden Zeugnissen und biografischen Ansätzen zu. Im Folgenden stellen wir die vier Filme von Living Memory, die vom 25.02. bis zum 04.03. verfügbar sind, detailliert vor.

 

Želimir Žilnik
Inventur – Metzstraße 11
1975, 9 Minuten

Die Bewohner*innen eines Altbaus im Zentrum Münchens werden in diesem Film vorgestellt: die meisten von ihnen sind als Gastarbeiter*innen nach Deutschland immigriert (aus Ex-Jugoslawien, Italien, der Türkei, Griechenland etc.). In ihrer Muttersprache erzählt jede*r von ihnen, wer er*sie ist, und was die größten Sorgen, Hoffnungen und Plänen für die Zukunft er*sie hat.

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#mypicsmvs: Eure Villa Stuck Momente

Auf unserem Instagram-Kanal haben wir zurückgeblickt auf das Jahr 2020 und die Kunst, die uns in diesem turbulenten Jahr in der Villa Stuck begleitet hat. Wir haben unsere schönsten Momente mit euch geteilt und wollen nun auch eure Beiträge der letzten drei Monate anschauen und diese Eindrücke hier teilen.

Wir rufen auch weiterhin dazu auf, alles, was euch im Kontext der Villa Stuck bewegt – seien es Online-Angebote, Kataloge und Poster vergangener Ausstellungen oder kommende Ausstellungen – unter dem Hashtag #mypicsMVS mit uns auf Instagram und Twitter zu teilen und uns auf euren Posts zu markieren!

Die Highlights der letzten Monate:

Virtual Reality statt Theresienwiese: Anstelle des Oktoberfests konntet ihr dieses Jahr Philip Gröning’s „Phantom Oktoberfest“ in der Villa Stuck besuchen.

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von OKTOBERFEST PHANTOM (@oktoberfestphantom)

Da war wohl jemand schnell – und konnte sich die Ausstellung „Stimmen“ von Maya Schweizer noch live in der Villa Stuck anschauen.

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Bert Hoppe (@berthoppe)

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Lesung in der Villa Stuck: Volha Hapeyeva

Am 3. und 18. Oktober 2020 las die Autorin aus ihrem vor kurzem erschienenen Gedichtband Mutantengarten, Edition Thanhäuser.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Bayern liest e.V.

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Geteilte Lyrik – Schreibwerkstatt Nr. 3

Schreibwerkstatt

Die regulär stattfindende Schreibwerkstatt mit Matthis Göritz im Museum Villa Stuck erfindet sich neu. Auf Grund von Social Distancing konnten die Workshops in diesen Monaten nicht in gewohnter Weise stattfinden. Um nicht auf das gemeinsame Schreiben zu verzichten und im Austausch untereinander zu bleiben, hat sich der Lyriker und Buchautor Matthias Göritz eine Aufgabe für alle Interessierten ausgedacht: Jeden Tag schickt ein*e Teilnehmer*in fünf Impulswörter in die Runde, die für einen kurzen, max. 8-zeiligen Text verwendet werden sollen.

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Das Meer, Steckzwiebeln und Corona – Schreibwerkstatt Nr. 2

Die immer wiederkehrende Schreibwerkstatt mit Matthis Göritz im Museum Villa Stuck konnte in diesen Monaten nicht in gewohnter Weise stattfinden. Um nicht auf das gemeinsame Schreiben zu verzichten und im Austausch untereinander zu bleiben gab es ein neues Konzept: Jeden Tag schickt ein*e Teilnehmer*in fünf Impulswörter in die Runde, die für einen kurzen, max. 8-zeiligen Text verwendet werden sollen.

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Kontaktlose Lyrik in der Coronazeit – Schreibwerkstatt Nr. 1

schreibwerkstatt

Die immer wiederkehrende Schreibwerkstatt mit Matthis Göritz im Museum Villa Stuck bekam in den letzten Monaten ein neues Gesicht. Da sie auf Grund der derzeitigen Umstände nicht in gewohnter Weise stattfinden konnten, hat sich der Lyriker und Buchautor Matthias Göritz neue Wege der kontaktlosen Teilnahme ausgedacht.

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FRÄNZCHEN TO GO! Von Bildgeschichten bis zu Skulpturen

Derzeit können in der Villa Stuck keine Workshops stattfinden. FRÄNZCHEN, das eigens für das Museum Villa Stuck konzipierte Kinder- und Jugendprogramm, gibt es deshalb jetzt in anderer Form zum Mitmachen. Und das gleich in doppelter Ausführung:

Unter dem Motto #FRÄNZCHENATHOME findet ihr jeden Samstag auf unseren Social Media-Kanälen eine kleine Bastelei, die zum Nachmachen anregen soll. 

Bei FRÄNZCHEN TO GO bekommt ihr außerdem Bastelanleitungen, Mitmachideen, Rätsel und Kurioses als Postwurfsendung und verteilt in der Stadt. Wenn ihr Lust habt, Briefpost von FRÄNZCHEN zu erhalten, schreibt uns eine E-Mail – mit Angabe eurer Postadresse – an: fraenzchen.villastuck@muenchen.de

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Endlich wieder nah kommen: Franz von Stucks Plastiken neu präsentiert

Die Ausstellungseröffnung von „SCHÖNHEIT STÄRKE LEIDENSCHAFT. Die Plastiken Franz von Stucks in den Historischen Räumen neu präsentiert“ war in mehrerlei Hinsicht eine ungewöhnliche.

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Gegen das Vergessen: Beate Passow in der Villa Stuck

Die Künstlerin Beate Passow arbeitet gegen das Vergessen und legt mit ihren Bildfindungen den Finger an die Wunden der Erinnerung. So Dr. Helmut Friedel in seinem gleichnamigen Text über das umfangreiche künstlerische OEuvre Passows. In ihrem Bilderzyklus MONKEY BUSINESS entwirft Passow eine rätselhafte Fabelwelt mit politischer Dimension. Eigenartige Tiere und mythische Figuren bevölkern die großformatigen, in Schwarz-Weiß gehaltenen Bilder, die sich erst bei näherer Betrachtung als gewebte Tapisserien entpuppen.

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