Archiv für die Kategorie ‘Der Blick dahinter’

Endlich wieder nah kommen: Franz von Stucks Plastiken neu präsentiert

Die Ausstellungseröffnung von „SCHÖNHEIT STÄRKE LEIDENSCHAFT. Die Plastiken Franz von Stucks in den Historischen Räumen neu präsentiert“ war in mehrerlei Hinsicht eine ungewöhnliche.

Zunächst einmal war es die erste Ausstellungseröffnung, die wir nach der Wiedereröffnung unseres Museums feiern durften. Eine große Freude, die zugleich latente bis deutlich sichtbare Züge des momentanen Alltags trug: Desinfektionsmittel, Mundschutz und Abstandsregeln werden auch hier im Museum zur Routine.

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Gegen das Vergessen: Beate Passow in der Villa Stuck

Die Künstlerin Beate Passow arbeitet gegen das Vergessen und legt mit ihren Bildfindungen den Finger an die Wunden der Erinnerung. So Dr. Helmut Friedel in seinem gleichnamigen Text über das umfangreiche künstlerische OEuvre Passows. In ihrem Bilderzyklus MONKEY BUSINESS entwirft Passow eine rätselhafte Fabelwelt mit politischer Dimension. Eigenartige Tiere und mythische Figuren bevölkern die großformatigen, in Schwarz-Weiß gehaltenen Bilder, die sich erst bei näherer Betrachtung als gewebte Tapisserien entpuppen.

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#mypicsMVS: Deine Villa Stuck-Momente

 
 
Du hast Lust auf Kunst und eigentlich war schon lange mal wieder ein Besuch in der Villa Stuck geplant? Das muss ja leider aufgrund der aktuellen Beschränkungen noch etwas warten. Drum: teile mit uns unter dem Hashtag #mypicsMVS deine liebsten Villa Stuck-Momente auf Instagram. 
 
Teilt Eure Bilder mit uns
 
Bilder einfach unter dem Hashtag #mypicsMVS via Instagram hochladen. Wir teilen sie dann jeden Dienstag in unserer Insta-Story und tragen die schönsten Momente auf dem Villa Stuck Blog zusammen.

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Einen Tag Kunstwerk sein

Wie man sich wohl als Franz von Stuck fühlt? Und was war nochmal diese Dissonanz? Kunst mal anders erleben konnten die Kinder des Projekts TextKünstler im Jahr 2015 und in die Rollen der Gemälde von Franz von Stuck schlüpfen.

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Die Held*innen der Villa Stuck: unser Sicherheitsteam

Sicherheitspersonal Villa Stuck

Es gibt Menschen, die werden gerne einmal vergessen und sind doch so wichtig. Nicht nur die Corona-Krise hat das wieder einmal gezeigt. Besuchen wir ein Museum kommen wir meistens nicht mit den Direktor*innen, Kurator*innen oder Künstler*innen in Kontakt, sondern mit den Mitarbeiter*innen des Sicherheitsteams. Am Eingang, an der Garderobe und in den Räumen selbst stehen Menschen, die uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen und dabei fast unsichtbar sind. Denn das ist ihr Job. Sich im Hintergrund halten, der Kunst ihren Raum geben, ab und zu Fragen beantworten und gleichzeitig dafür sorgen, dass sowohl Kunst als auch Besucher*innen sicher sind.

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#stuckathomeoffice: Die Home-Office Tagebücher Teil 3

Mal mehr im HOME, mal mehr im OFFICE.

Die Mitarbeiter*innen der Villa Stuck arbeiten von zu Hause aus, denn die Tore des Museums sind noch immer geschlossen. Was sie im Homeoffice alles erleben, schreiben sie in den Villa Stuck „#stuckathomeoffice Tagebüchern“. Heute Teil 3:

Nadja Henle

homeoffice

Mein Leben als Mama im Homeoffice? Ist ziemlich drollig. Sobald ich den Laptop einschalte, kommt mein zweijähriger Sohn herbeigerannt und plärrt: „Mama, Computer ausschalten, ruckizucki!“ Seit wenigen Tagen führt mein Kind außerdem einen sehr eigenwilligen Ich-will-nicht-Schlafen-Dialog mit mir. Und der geht so.

Kind: „Opa?“
Mama: „Opa schläft.“
Kind: „Oma?“
Mama: „Oma schläft.“
Kind: „Staubsauger?“
Mama: „Staubsauger schläft.“
Kind: „Tigerente?“
Mama: „Tigerente schläft.“
Kind: „Schokoeis?“
Mama: „Schokoeis schläft.“
Kind: „Bobby-Car?“
Mama: „Bobby-Car schläft.“
Kind: „Muh?“
Mama: „Muh schläft.“
Kind: „Bagger?“
Mama: „Bagger schläft.“
Kind: „Klavier?“
Mama: „Klavier schläft.“
Kind: „Papa?“
Mama: „Papa schläft.“
Kind: „Mama?“
Mama: „Mama schläft.“

Nach leiser werdenden Nuckelgeräuschen und einer langsam verröchelnden Spieluhrmelodie ist dann irgendwann ein seliges Schnarchen zu hören.

Josepha Brich

#Corona Cuisine 2

Tagsüber ist er Homeoffice Arbeitsplatz, zum Feierabend wird er Stammtisch im Lieblingsrestaurant: unser Esstisch stuck at home. 

Das gemeinsame Kochen und Ausprobieren neuer Rezepte bringt erfrischende Normalität zurück in diesen ungewissen Alltag. Ein Rezept gibt es im Homeoffice Teil 2 weitere Esstisch-Impressionen hier:

Asiatische Mini Burger

Osterlamm mit Süßkartoffeln

Fladenbrot Falafeln und Aubergine.

Müßiggang: Das Philosophische Foyer reflektiert die Kunst des Nichtstuns

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, hat sich das PHILOSOPHISCHE FOYER dem genauen Gegenteil gewidmet: Müßiggang. Die von Paulus Kaufmann moderierte Gesprächsreihe versteht sich als Durchgangsort, der von vielen Seiten offen ist, sowie als Begegnungsstätte, an dem das kultivierte Gespräch immer auch Selbstzweck ist – wegen Corona nicht im Museum, sondern zu Hause auf dem Sofa, am Schreibtisch oder in der Küche der Teilnehmenden.

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#stuckathomeoffice: Die Home-Office Tagebücher Teil 2

Mal mehr im HOME, mal mehr im OFFICE.

Die Tore des Museums sind noch immer geschlossen und die Mitarbeiter*innen der Villa Stuck arbeiten von zu Hause aus. Bereits letzte Woche haben wir einige der „Tagebuch-Einträge“ von Villa Stuck Mitarbeiter*innen im Homeoffice veröffentlicht. Heute folgt der zweite Teil:

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#stuckathomeoffice: Die Home-Office Tagebücher

Über Neujahr war die Villa Stuck bis unters Dach gefüllt mit Ausstellungen: M+M. FIEBERHALLE, Ist das Mode oder kann das weg!? 40 Jahre VOGUE Deutschland bis zu RICOCHET #13. Martin Heindel. Im März eröffnete noch die Ausstellung SHE WANTS TO GO TO HER BEDROOM BUT SHE CAN’T BE BOTHERED. 30 Jahre Schmuck von Lisa Walker, bis sich am Samstag den 14. März die Tore schlossen und bisher nicht mehr öffneten: #stuckathome

2020 fordert uns, dennoch rücken wir enger zusammen, vorerst im digitalen Raum. Was die Villa Stuck Mitarbeiter*innen alles im Homeoffice bewegt, haben wir hier zum Schmunzeln und als Blick dahinter zusammengestellt.

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Worte zur Eröffnung: Otto Künzli für Lisa Walker

Otto Künzli

Am 4. März hielt Otto Künzli eine Rede zur Eröffnung der Ausstellung She Wants to Go to Her Bedroom but She Can’t Be Bothered. 30 Jahre Schmuck von Lisa Walker. Wir veröffentlichen diese Rede hier auf dem Blog in einer von Otto Künzli überarbeiteten Version.
 
Otto Künzli leitete von 1991 bis 2014 den Lehrstuhl für Goldschmiedekunst und die Klasse für Schmuck und Gerät an der Akademie der Bildenden Künste München. Lisa Walker war von 1995 bis 2001 Studentin bei Otto Künzli, zuletzt als Meisterschülerin.
 
Die Zitate von Lisa Walker stammen aus der Publikation An unreliable guidebook to jewellery by Lisa Walker, 2019 herausgegeben von Kate Rhodes und Nella Themelios für die RMIT Design Hub Gallery, Melbourne.

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