Mit ‘Philosophisches Foyer’ getaggte Artikel

Paulus Kaufmann philosophiert mit uns in der Villa Stuck

Philosophisches Foyer_Villa_Stuck_Kindheit
Im Rahmen von FRIDAY LATE findet alle zwei Monate eine Diskussion mit dem Philosophen Paulus Kaufmann über philosophische Themen statt. Am 4. Oktober geht es um das Thema Privilegiert sein, am 6. Dezember reden wir über Small Talk und am 7. Februar über Bevormundung. Wir nehmen uns Zeit zum Nachdenken, wobei alle eingeladen sind, ihre Blickwinkel zu teilen. In diesem Gastbeitrag spricht Paulus Kaufmann über das Thema des zweiten Philosophischen Foyers: Kindheit, dass am 3. Mai stattgefunden hat.

Weiterlesen »

Zusammen philosophieren: ein Gastbeitrag von Paulus Kaufmann

Zum FRIDAY LATE laden wir am 3. Mai und am 5. Juli jeweils ab 19 Uhr zum Philosophischen Foyer mit Paulus Kaufmann ein. Bei dem moderierten philosophischen Gespräch tauschen wir uns über z.B. Kindheit (3. Mai), Spießer oder Genervt sein (5. Juli) ausDabei geht es nicht um die Vermittlung von Wissen über die Philosophiegeschichte oder um den bloßen Nachvollzug zeitgenössischer akademischer Debatten, sondern um die eigene und zugleich gemeinsame Reflexion. In diesem Gastbeitrag spricht der Philosoph Paulus Kaufmann über das Thema des ersten Philosophischen Foyers: Spießer. 

Weiterlesen »

Orte der Demokratie: Die Villa Stuck als Begegnungsstätte

Ort der Demokratie

#wirgewinnt das Blog der Münchner Volkshochschule hat uns gebeten, an ihrer Kollumne „Orte der Demokratie“ mitzuwirken. Diesem Aufruf folgen wir natürlich sehr gerne. 

Franz von Stuck, der Erbauer der Villa Stuck in dem sich das Museum befindet wurde bereits mit 32 Jahren zum Professor für Komposition an der Münchner Akademie ernannt. Der Mitbegründer der Münchner Sezession bestritt zu Lebzeiten bereits neue Wege in die Moderne. Auch heute noch gilt die um 1897 gebaute Villa Stuck als Ort der Demokratie.

Die VIELEN

Das Museum Villa Stuck unterstützt als Erstunterzeichner das Bündnis DER VIELEN. Unser Programm spiegelt die Vielfalt unserer Gesellschaft wieder und greift daher Themen wie Dialog, Freiheit, Vielfalt und Gleichberechtigung auf. Unser erklärtes Ziel ist es, offen für alle Menschen zu sein, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Weltanschauung.

Die Wirkmächtigkeit von Kunst ist in Zeiten nationalistischer Politik stark eingeschränkt. Die Freiheit der Kunst steht auch in öffentlich finanzierten und geförderten Einrichtungen auf dem Spiel. Beispiele für den Eingriff in die künstlerische Freiheit von Kurator*innen und Künstler*innen häufen sich. Mehr denn je müssen wir aus den Institutionen heraus den gesellschaftlichen Zusammenhalt für ALLE fördern, hierarchiefreie Räume für ALLE schaffen, uns allen Formen von Rassismus, Faschismus, Homophobie, Islamophobie oder Privatisierung entgegenstellen. Kunst schließt jede Form von Ausgrenzung aus.

Das Museum Villa Stuck steht als Institution sowie durch die breit gefächerten Ausstellungen und Veranstaltungen als Ort der Demokratie der alle mit einbezieht.

Das Philosophische Foyer

Das PHILOSOPHISCHE FOYER versteht sich als Durchgangsort, der von vielen Seiten offen ist, sowie als Begegnungsstätte, an dem das kultivierte Gespräch immer auch Selbstzweck ist. Unser Vorbild ist der Athener Marktplatz, auf dem Sokrates die Bürger zum Gespräch anregt, sich aber nicht mit der erstbesten Antwort zufrieden gibt, sondern weiterfragt, warum wir eigentlich denken, was wir denken. Am Ende mag dann eine neue Antwort oder eine offene Frage stehen. Immer jedoch ist unser Denken am Ende klarer und reflektierter.

Moderiert von Paulus Kaufmann tauschen sich Menschen offen miteinander aus und verhandeln Konventionen, Denkmuster und Standpunkte. Die Villa Stuck wird zum gelebten Ort der Demokratie wie es der Athener Marktplatz zu seiner Zeit war.

#Demokratieverortet