Archiv für die Kategorie ‘Artists on the blog’

Artists on the Blog: Richard Jacksons Wall Paintings

 richard jackson wall paintings

Die ältesten Arbeiten Richard Jacksons, die in der Retrospektive „Ain’t Painting a Pain“ zu sehen sind, sind die Wall Paintings. Mit diesen Werken aus den 1970er und 1980er Jahren beginnt der amerikanische Maler, sich von den technischen und stilistischen Konventionen der Malerei abzukehren.

Dies tut er, schon in diesen frühen Jahren so wie auch immer radikaler in seinen späteren Arbeiten, auf seine ganz eigene, geistreiche Weise: er stellt die materiellen Eigenschaften der Maltechnik auf den Kopf. So schiebt Jackson bei seinen »Wall Paintings« Leinwände quer über die Wände der Ausstellungsräume. Die Leinwand selbst wird zum Mittel des Farbauftrags und es ergeben sich dadurch abstrakte Wandmalereien von hoher grafischer Wirkkraft und eindrucksvoller Formenvielfalt. Weiterlesen »

Theater als Mutterleib – Kieslers „Endless Theatre“


Unsere Sonderausstellung „Die Kulisse Explodiert: Frederick J. Kiesler, Architekt und Theatervisionär“ neigt sich dem Ende zu: Noch bis Sonntag kann man in Kieslers futuristisch-utopische Welten eintauchen, seine Skizzen und Modelle bewundern, seine futuristischen Drehbücher bestaunen. Weiterlesen »

Brötchen für Kiesler

Frederick J. Kiesler war ein großer, vielleicht sogar der größte Theaterutopist seiner Zeiten: Er war der erste, der ein futuristisches Modell der „Raumbühne“ tatsächlich erbauen ließ, er schuf Modelle für innovative Theatertechniken und zeichnete visionäre Städte und Räume der Zukunft. Trotzdem musste er auch „seine Brötchen verdienen“ und arbeitete in den Jahren zwischen 1933 und 1957 für die Juilliard School of Music als Chefbühnenbildner. Weiterlesen »

Portraits von der Straße

Martin Brand und seine Ricochet-Ausstellung sind bei uns in der Villa am 25. April aufgeprallt.
Seine Videoinstallation „Portraits of Young Men“ besteht aus vierzig Portraits von jungen Männern, die er auf der Straße angesprochen hat. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Fotos, sondern um Videoaufnahmen, in denen jeder Portraitierte zwei Minuten schweigend in die Kamera schaut. Martin Brand erzählt uns für unsere „Artists on the Blog“-Rubrik, wie und warum es zu diesem Werk gekommen ist.
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Um den Hals, ein Hammer

Eine Zange, die nicht beißt. Ein Hammer, der nicht hämmert.
Der Norwegische Künstler Reinhold Ziegler bezeichnet seine Schmuckarbeiten als „rituelle Objekte“: Unter dem Erscheinungsbild eines nicht zu gebrauchenden Gebrauchsgenstands verstecken sich kostbare Schmuckstücke – über die so mancher Besucher stutzte. Weiterlesen »