Archiv für die Kategorie ‘Im Tempel des Ich’

Leben in ungemachten Betten – oder: Wann ist Kunst Arbeit?

Behausung, Arbeitsfläche, Ausstellungsort, Bühne, Skulptur und Ort für Phantasterei. Für das Buch “The Artist’s House” hat die Wahl-Berlinerin Kirsty Bell zeitgenössische Künstler wie Katharina Grosse besucht und mit ihnen über die Bedeutung ihres Wohnraums gesprochen. Ein Abend mit ihr war das passende Abschlussprogramm zur Ausstellung “Im Tempel des Ich”, die am 2. März das letzte Mal ihre Tore öffnet. Jovana Reisinger, Künstlerin und HFF-Studentin, pflegt bei mucbook die Rubrik “Das Rezensionsbuero”. Sie machte sich bei der Lesung mit Kirsty Bell ein paar Gedanken über das Künstlersein im teuren durchreglementierten München.
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Bilderschau vom Friday Late

Im Hause des einen Künstlers über das Haus des anderen Künstlers: In der Villa Stuck wurde vergangenen Freitag, am 7. Februar beim Friday Late über Haus, Garten und Atelier von Claude Monet gesprochen. Im Foyer lauschte man dem Vortrag der Professorin für Kunstgeschichte, Ségolène Le Men und schloss sich anschließend den Führungen der Kuratorin Margot Th. Brandlhuber durch “Im Tempel des Ich” an. Eine Bilderschau. Weiterlesen »

Showtime: Im Tempel des Ich

Die Zeit ist davongeflossen, der große Moment gekommen – unsere neue Ausstellung “Im Tempel des Ich – das Künstlerhaus als Gesamtkunstwerk – Europa und Amerika 1800-1948″ eröffnete gestern Abend erstmals ihre Pforten. In ihr laden rund zwanzig Künstlerhäuser aus aller Welt unsere Besucher ein, diese Form von Gesamktunstwerk zu erkunden.

Solch eine Ausstellung ist, im Jubiläumsjahr Franz von Stucks und von der von ihm erbauten Künstlervilla aus gehend, für uns eine ganz besondere Freude.

Denn die Villa Stuck als Künstlerhaus ist – Beispiel gebend – nicht nur höchster Ausdruck des Lebensgesamtkunstwerks des Künstlerfürsten Franz von Stuck – sie ist zudem ein in München zuvor nie gesehenes Phänomen und wurde von Stucks Zeitgenossen als “moderne Sensation” gefeiert. Weiterlesen »