Archiv für die Kategorie ‘Showtime’

Fotografen im Scheinwerferlicht, Künstler im Dunkeln

„Ich bin Fotograf – und als Fotograf bin ich auch Künstler.“ So sieht es die junge Fotografin Stephanie Steinkopf, Absolventin der Ostkreuzschule für Fotografie und diesjährige Preisträgerin von GUTE AUSSICHTEN. Sie sprach am Samstag in der Villa Stuck, stellvertretend für die acht weiteren Preisträger des Wettbewerbes GUTE AUSSICHTEN. junge deutsche Fotografie über die Perspektiven ihres Berufsstandes. Weiterlesen »

Showtime: Im Tempel des Ich

Die Zeit ist davongeflossen, der große Moment gekommen – unsere neue Ausstellung „Im Tempel des Ich – das Künstlerhaus als Gesamtkunstwerk – Europa und Amerika 1800-1948“ eröffnete gestern Abend erstmals ihre Pforten. In ihr laden rund zwanzig Künstlerhäuser aus aller Welt unsere Besucher ein, diese Form von Gesamktunstwerk zu erkunden.

Solch eine Ausstellung ist, im Jubiläumsjahr Franz von Stucks und von der von ihm erbauten Künstlervilla aus gehend, für uns eine ganz besondere Freude.

Denn die Villa Stuck als Künstlerhaus ist – Beispiel gebend – nicht nur höchster Ausdruck des Lebensgesamtkunstwerks des Künstlerfürsten Franz von Stuck – sie ist zudem ein in München zuvor nie gesehenes Phänomen und wurde von Stucks Zeitgenossen als „moderne Sensation“ gefeiert. Weiterlesen »

So viel Gomma in der Villa

Es hat gekracht, gebebt, getanzt, was das Zeug hielt. Und zwar die ganze Villa.
Sollte es ja auch: Richard Jackson, seine Malmaschinen, die meterlangen Wandmalereien, Rauminstallationen und Zeichnungen – all das verlässt und wieder. Das konnte nicht ohne ganz großes Feiern passieren. Weiterlesen »

Achtung, Farbspritzer: Richard Jackson ist da!

Es spritzt, knallt, explodiert. Und vor allem: Farbe ist überall.
Seit Richard Jackson – mit seinen fünf Containern voller Kunst, Maschinerie und Farbkübeln – in der Villa Stuck angekommen ist, rettet sich niemand mehr vor herumfliegenden Farbklecksen.
Mit »Ain’t Painting a Pain« (»Ist die Malerei nicht eine Qual«) zeigt das Museum Villa Stuck die erste Retrospektive des amerikanischen Malers.
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Federleichtes aus dem Bleistift. Anna Barriball. Ricochet. #Showtime

Ricochet – der Abprallschuss, der Querschläger, der Aufprall. Und doch geht es diesmal ganz leise zu in den Räumen des zweiten Obergeschoss.

Leise, wie man auf Laub spaziert, oder vor einem Kamin sitzt und ins Feuer schaut.  Leicht, wie ein hauchdünnens Blatt Papier, dünn wie eine gezeichnete Linie, vorsichtig, wie ein Blick durch ein fremdes Fenster.

Anna Barriball bewegt sich so, zart und sanft, auf der Suche nach ihren Ways through– nach Möglichkeiten, Wahrnehmung zu erweitern und Dinge hinter der Oberfläche sichtbar zu machen. Weiterlesen »