Archiv für die Kategorie ‘Aktuelle Ausstellung’

Twen war wie ein Sommertag im Freibad – zur Willy Fleckhaus-Ausstellung

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Nein, das ist kein Scherz: vor knapp einem Jahr erschien der Klassiker „Moby Dick“ in einer ganz besonderen Neuauflage. „Emoji Dick“ heißt die radikale Publikation, denn in ihr findet sich kein einziger Buchstabe. Das Walfängerdrama wurde von Internetnutzern gänzlich in Emoticons übersetzt.

Gerade in den sozialen Netzwerken ersetzen visuelle Snaps und Stories immer mehr die Textnachricht. Schätzungen gehen davon aus, dass pro Jahr ca. 40 Milliarden Bilder über soziale Netzwerke wie Facebook, Snapchat und Instagram geteilt werden. Eine visuelle Flut, die ein Novum in der Menschheitsgeschichte ist. Weiterlesen »

Abbas Akhavan in der Villa Stuck – oder die Negation des Museums

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Rauchspuren am Fenster, undurchdringbare Thujenhecken in den Räumen, an den Wänden sichtbare Löcher – der kanadische Künstler Abbas Akhavan spielt radikal mit der Institution Museum. Weiterlesen »

Design, Revolte, Regenbogen – ein Blick auf das Oeuvre von Willy Fleckhaus

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Nach Köln und Hamburg gastiert die Ausstellung rund um Willy Fleckhaus vom 1. Juni bis zum 10. September in der Villa Stuck. Um die 350 Magazine, Fotografien und Bücher hat der Kurator Hans-Michael Koetzle zusammengetragen, um eins herauszustellen: Ohne Fleckhaus keinen modernen Art Director. Weiterlesen »

Das Manifest der Manifeste

Am 14. und 15. Februar feierte das Museum Villa Stuck die Vernissage einer besonderen Ausstellung. In Kooperation mit der Sammlung Goetz eröffnete die Villa Stuck die monumentale Filminstallation „Manifesto“ von Julian Rosefeldt. Sowohl am Tag der Preview, zu dem der Förderverein der Villa Stuck, die PIN-Freunde und weitere Gäste geladen waren, als auch am eigentlichen Eröffnungsabend, war das Interesse der zahlreichen Besucher riesig. Die schönsten Eindrücke des Abends haben wir festgehalten: Weiterlesen »

Jan Toorop – der Meister-Symbolist

Was Johann Wolfgang von Goethe für die Literaturgeschichte war, muss wohl der Niederländer Jan Toorop für die Kunstgeschichte sein. Ähnlich wie sich Goethe zwischen Sturm und Drang, Klassik und Romantik bewegte, streifte Toorop durch mehrere kunstgeschichtliche Strömungen. In der aktuellen Einzelausstellung wirkt es deshalb so, als ob mehrere Künstler beteiligt gewesen wären. Der Grund: Jan Toorop, 1858 geboren, sog vom Impressionismus, Symbolismus, Pointilismus bis hin zum Naturalismus und Jugendstil alles auf und schuf vielfältige Werke.

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